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Austausch: Übersicht













Handstand über dem Abgrund
und andere Abenteuer

Dreieichschüler auf großer USA-Fahrt
(2. - 27. April 2012)








> Anreise und Begrüßung
> Gruppenfoto der Teilnehmer
> Erste Eindrücke
> Werbung in eigener Sache
> Das übrige Programm
> Die Teilnehmer

Anreise und Begrüßung
Holger Windmöller Als wir am Abend des ersten Tages der Osterferien ( … in Deutschland schon wieder Frühstückszeit) nach Langstreckenflug und dreistündiger Schulbusfahrt von Chicago mit unserem langjährigen Busfahrer „Captain“ Dave in unsere Partnerstadt Oregon im US-Staat Wisconsin  einrollten, wusste jeder sofort: Hier sind wir willkommen, hier gehören wir dazu. „Welcome Dreieichschule student exchange program“ stand am Ortseingang auf einem Transparent, und wie vor zwei Jahren war die „Main Street“ auf volle zwei Kilometer Länge mit deutschen und amerikanischen Fahnen geschmückt.
Gruppenfoto der Teilnehmer

Gruppenfoto vor der Skyline von Chicago (zum Vergrößern anklicken)
Erste Eindrücke
Unser Besuch begann auch in Oregon mit einer Woche Osterferien (“Spring Break“), wir nutzten diese aber schon für zwei größere Ausflüge und lernten die Staatshauptstadt Madison kennen mit Capitol, Universität und  herrlicher Seenlandschaft sowie Dubuque am Mississippi mit dem „National River Museum“. Ostern stand vollständig den Gastfamilien zur Verfügung und am Montag ( … kein Feiertag in den USA) begann der aufregende Schulalltag an der Oregon High School.

Die Dreieichschüler haben sich nach einer Einweisung in der ersten Stunde im „Homeroom“, dem Deutsch-Unterrichtsraum von Lehrer Jeff Dyer, mit dem „Curriculum Guide“, einem umfangreichen Handbuch, vertraut gemacht und sich nach Interesse und Neigung einen Stundenplan zusammengestellt. An der High School (Jahrgänge 9 bis 12, ca. 1000 students) herrscht überwiegend die wunderbar gelassene  Arbeitsatmosphäre eines Großraumbüros.

Die meisten Türen stehen offen, jeder Lehrer hat einen eigenen Klassenraum, der natürlich hervorragend ausgestattet ist mit Smartboard, Beamer, Rechner, Telefon und vielen fachbezogenen oder auch persönlichen Gegenständen. In der weiträumigen Bibliothek haben die „Senior students“ Gelegenheit, Referate und Computer -Recherchen in aller Ruhe durchzuführen. In der Mittagspause gab es in der zentral gelegenen Mensa („Commons“) Lunch – für unsere Schüler kostenlos. Hier bestand Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch untereinander, aber auch die Möglichkeit, mit immer neuen  amerikanischen Schülern ins Gespräch zu kommen. Sport konnte ausgiebig betrieben werden, Girls Soccer kam gut an oder auch mal ein „Workout“ im Kraftraum vor Unterrichtsbeginn.



Torte zum Jubiläum                Schulbus                                Mädchenteam in der Mensa



La Ola vor dem Capitol          Lehrer in Bestlaune                Unsere US-Gastgeberinnen

Werbung in eigener Sache
Jeff  Dyer hatte uns gebeten, für sein Deutsch-Programm auch an anderen Schulen des Bezirks Werbung zu machen, denn man kann Deutsch zwar in Klasse 7 an der benachbarten „Middle School“ wählen, muss es aber an der High School nicht fortsetzen. Also haben wir eine lange Liste von Einladungen an Zulieferschulen der näheren Umgebung „abgearbeitet“ und den dortigen Schülern durch interessant gestaltete Powerpoint-Präsentationen unsere Heimat samt „Ebbelwoifest“ und „Eintracht“ näher gebracht.

Natürlich haben wir auch im Deutschunterricht an der High School selbst mitgeholfen, der Höhepunkt unserer Beteiligung am Schulleben bestand jedoch zweifelsohne in der vierzigminütigen Aufführung während der „Fine Arts Week“ vor großem Publikum im „Performing Arts Center“ der Schule. Mehrere Gesangs- und Instrumentalnummern von Irish Folk über Piano-Jazz bis zu getragenem Kuschel-Rock sowie eine Foto-Show und zwei Langen-Präsentationen wurden von den ca. 400 Zuschauern mit begeistertem Applaus belohnt. Nach nur zwei Proben mit unseren Schülern ging die Aufführung „rund“ über die Bühne, fast die gesamte Gruppe war aktiv beteiligt.



Gemeinderat Oregon             Oregon Fire Department         Jonah wird verhaftet



Politik bei Mr. Slusser            Vortrag an der Middle School   German performance

Das übrige Programm
Neben der Schule wurde auch noch das bewährte Police Ridealong Program geboten, bei dem unsere Schüler einzeln mit einem „Officer“ drei Stunden lang Streife fahren konnten. Dies war eine einmalige Gelegenheit für intensive Gespräche und vielleicht etwas „Action“ und gepflegten Nervenkitzel. Zumeist ging es siebzehnjährigen „Kids“ an den Kragen, die zu schnell gefahren waren, also 50 statt der vorgeschriebenen 40 km/h. Das gibt dann in Oregon einen Monat Führerscheinentzug.

Auch ansonsten waren wir ausgiebig „on the road“. Ein großer Theaterabend im grandiosen „Overture Center“ in Madison mit vorgeschalteter Backstage-Tour stand auf dem Programm.  Neben dem Ausflug nach Milwaukee (Baseball-Stadion, Harley-Davidson Motorrad-Museum) und dem Barbecue am Pike‘s Peak State Park am Mississippi war sicherlich die Tagesfahrt nach Chicago der Höhepunkt mit dem „Architectural Boat Trip“ auf dem Chicago-River, dem Besuch der Börse und dem Panorama-Blick vom 450 m hohen Willis-Tower. Der Schritt auf die nach außen ragende Rund-um-Plexiglaskanzel ist an sich schon aufregend und nichts für Leute mit schwachen Nerven. Unsere Schüler wollten aber den absoluten „Kick“ und haben auch noch den Handstand über dem Abgrund ausgeführt. Die Fotos werden noch Generationen begeistern.



Harley-Davidson-Museum      Daniela auf dem Willis Tower  Handstand über dem Nichts



Pike's Peak State Park            Sebastian grillt                      Farewell Party
Die Teilnehmer
Natürlich war am letzten Tag, also nach fast vier Wochen, der Abschied von den amerikanischen Partnern tränenreich. Aber die „Party“ geht bald schon weiter. Vom 12. Juni bis zum 2. Juli sind die US students in Langen und darauf freuen sich alle Beteiligten.

Dies sind: Nora Ackermann, Simon Arendt, Alina Berger, Leonie Berger, Fabian Cordts, Svenja Erdbahn, Erik Frach, Nico Gärtner, Celina Genedy, Daniela Gille, Tatjana Graf, Sandra Grundmann, Mareike Landahl, Jennifer Lindstedt, Vincent Maurer, Sebastian Opitz, Svenja Rode, Milena Runge, Felix Stalla, Jonah Steinhauer, Verena Strebert, Victor Theophilidis, Sebastian Weinert, Katrin Wildemann, Ece Yildizoglu sowie das Lehrerteam Holger Windmöller und Jessika Müller.
Windmöller, Webteam, 7.5. 2012