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Schulmannschaft-Basketball holt 10. Bundessieg!




> Nach dem Hessenentscheid
> Tag 1
> Tag 2
> Tag 3
> Tag 4
> Im Interview: Nelli


Nachdem wir am 2.4.06 in Frankfurt den Hessenentscheid gewannen, stand fest, dass wir auch dieses Jahr Hessen beim Bundesentscheid in Berlin vertreten dürfen. Seitdem freuten sich alle auf den 5-tägigen Besuch in der Bundeshauptstadt!


Zu unserer Mannschaft gehören die vier 89’er-Spielerinnen Nelli Dietrich (#6), Monja Maier (#4), Kathrin Pilz (#10), Svenja Greunke (#13) und die einzige Spielerin Jahrgang 90 Stephanie Wagner (#5), die alle bereits zum vierten oder fünften Mal nach Berlin fuhren. Außerdem wurde das Team durch die drei jüngeren Spielerinnen (Jhg.91) Sabrina Deffert (#11), Mara Greunke (#9) und Linn Toursel (#8) aufgefüllt, die ebenfalls großen Anteil am Erfolg der Mannschaft hatten!

Natürlich sind auch der Sportlehrer und Betreuer Thomas Stumpenhusen und unsere Trainerin Silke Dietrich nicht zu vergessen, die viel Aufwand auf sich nahmen, um uns jeder Zeit zu unterstützten und mit denen wir viel Spaß hatten.
Unser Motto lautet schon seit langem: „ALLES WIE VOR DREI JAHREN!“, denn schon 2003 holten wir in fast gleicher Besetzung den Bundessieg an die Dreieichschule.

Tagesnotizen
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1.Tag Dienstag:
von Linn Toursel


Ich erfuhr erst einen Tag vor der Abfahrt, dass ich auch mit nach Berlin kommen darf, denn Silvia Biesewski musste kurzfristig absagen und Svenja Greunke verletzte sich am Wochenende zuvor.

Ich freute mich riesig, auch wenn ich die ersten Meisterschaften nicht mitgespielt hatte. Wir trafen uns am 2.5.06 um 8.30 Uhr am Bahnhof und hatten eine lange –aber doch sehr lustige- Zugfahrt vor uns.

Erstmal packten wir unser Essen aus und jeder probierte von allem etwas. Langsam wurden alle müde, es wurde ruhiger und es entstanden lustige Fotos…
Endlich in Berlin angekommen, suchten wir unsere Jugendherberge und alle Spielerinnen verbrachten den Nachmittag auf ihrem Zimmer. Am Abend machten wir uns auf den Weg zur hessischen Landesvertretung, die jedes Jahr alle hessischen Schulmannschaften in Berlin empfängt.

Danach fielen wir alle tot müde in die Betten und freuten uns schon auf die Spiele am nächsten Tag…

>
2.Tag Mittwoch:
von Sabrina Deffert
(rechts im Bild)

Unser erstes von drei Spielen an diesem Tag hatten wir schon um 9.15 Uhr. Das heißt, wir mussten um 6.15 Uhr aufstehen, frühstücken und dann ging es mit Bus und U-Bahn ab zur Halle.

Alle waren sehr motiviert und so gewannen wir auch alle drei Spiele (gegen Hamburg, Sachen-Anhalt, Schleswig-Holstein) und wurden Gruppen-Erster. In der Mittagspause hatten wir Zeit in der Stadt etwas zu essen und machten es uns danach auf einer Wiese in der Sonne gemütlich. Das Wetter war super!

Vor unserem letzten Spiel war unser Team dann endlich komplett, denn Kathrin, die erst am Dienstag aus den USA angekommen war, kam heute Vormittag mit dem Zug nach.

Abends suchten wir noch verzweifelt über eine Stunde in Berlin ein Eis-Cafe, fanden aber keins!

> Sabrian, Steffi, Svenja, Maja hoch zu Berliner Bär



> 3.Tag,  Donnerstag:
Stephanie Wagner

Wir freuten uns, dass wir heute, - wenn auch nur ein bisschen länger schlafen durften. 7 Uhr war uns aber eigentlich immer noch viel zu früh!

Wir gewannen unsere beiden Zwischenrunden-Spiele (gegen Bayern und Baden-Württemberg) und hatten am Nachmittag nun das Halbfinale vor uns! Uns war allen klar, wenn wir verlieren, müssen wir heute noch mal ran und dann würde es nur um Platz 3 gehen. Das wollte keiner von uns, denn die einen hatten Hunger, den Nächsten taten die Füße weh und wieder andere wollten wenigstens einen freien Abend in der Stadt verbringen!

Wir gewannen dann auch sehr deutlich gegen Sachsen und freuten uns riesig, dass wir es nun zum dritten Mal mit dieser Mannschaft geschafft hatten ins Endspiel zu kommen!

Am Abend in der Jugendherberge bekamen wir von einer Mannschaft aus Ludwigsburg, mit der wir die ganze Woche lang viel Spaß hatten, einen Tipp, wo es ein tolles Eis-Cafe geben soll. Alle machten sich auf den Weg und wir wurden nicht enttäuscht, es schmeckte fantastisch!!!

Um Mitternacht gratulierten wir dann noch alle Monja zum Geburtstag und gingen erst danach in unsere Betten…

> 4.Tag, Freitag:
von Svenja Greunke

Am Freitag mussten wir um 8.00 Uhr aufstehen, denn wir wollten uns um 9.30Uhr das Endspiel der jüngeren hessischen Mannschaft aus Grünberg anschauen. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg und alle waren schon ein bisschen aufgeregt.

Dieser Freitag waren außerdem ein besonderer Tag, da Monja auch dieses Jahr wieder ihren Geburtstag in Berlin feiern durfte – aber das erste Mal am Endspieltag-. Das Team schenkte ihr einen „All-you-can-eat“-Gutschein für den ganzen Tag, aber zum Glück isst unsere Monja ja nicht so viel…

Das entscheidende Spiele gegen Sachsen-Anhalt rückte immer näher und wir alle hatten das gleiche Ziel: Den Titel holen, um Monjas Geburtstag später in der Eisdiele weiter zu feiern…

Es kämpften alle gemeinsam und wir lagen schnell in Führung. Den Vorsprung konnten wir die ganze Zeit halten und sogar noch ausbauen, so dass die Stimmung auf der Bank und der Tribüne unserer Fans das ganze Spiel über gut war und alle lautstark anfeuerten.

…Es lief bis zum Ende fast alles wie geplant, sodass wir - nach dem Spiel und einer kurzen Siegerehrung- alle zusammen glücklich Eis essen gehen konnten.

Abends fand noch die Abschlussveranstaltung mit Disco statt, bei der die Teams aller Sportarten ihre Pokale überreicht bekamen.

Ich durfte für unsere Mannschaft den Berlinerbären auf dem Treppchen entgegen nehmen und sogar Hendrik Rödl, Trainer des Erstligisten ALBA Berlin, der schon vor einigen Jahren mit meinem Vater auf einem Spielfeld stand, schüttelte mir die Hand und gratulierte zum Sieg.  

Nach einer sehr kurzen Nacht fuhren wir schon um 6.15 Uhr mit dem Bus und um 6.57 Uhr mit dem Zug wieder nach Hause und 5 Tage „supergeiler und erfolgreicher“ Berlinaufenthalt gingen zu Ende…  


Interview mit Nelli Dietrich

> Hat sich eure Mannschaft besonders auf das Turnier in Berlin vorbereitet?

Nein, ein extra Training für die Schulmannschaft gab es nicht.

Wir trainieren zwar alle im gleichen Verein, aber auch dort spielen wir nur teilweise in einer Mannschaft.

Wir kannten uns also aus der Halle und von Turnieren, aber gespielt haben wir in dieser Besetzung noch nicht. … aber es hat ja zum Glück trotzdem gereicht...

(Im Bild: Nelli (rechts) mit Katrin)

> Wie haben dir die Tage in Berlin gefallen?


Natürlich richtig gut!
Ich war dieses Jahr das fünfte Mal mit der Schulmannschaft in Berlin und jedes Jahr war wieder etwas Besonderes. Am schönsten finde ich, dass man in der Jugendherberge und in der Halle immer wieder Mannschaften oder einzelne Spielerinnen trifft, die man schon kennt, aber lange nicht mehr gesehen hat.

Auch unsere Jugendherberge, (links) die Zimmer und das Essen waren ganz ok. Außerdem haben wir für die ganze Woche Bus und Bahn Tickets bekommen, so dass wir uns in Kleingruppen frei in der Stadt bewegen konnten.

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Das klingt ja alles richtig gut. Gibt es auch Dinge, die dir nicht so gut gefallen haben?

Naja, so ein paar Kleinigkeiten schon…

Morgens mussten wir immer ziemlich früh aufstehen, weil wir vor den Spielen ja noch frühstücken und mit der U-Bahn und dem Bus zur Halle fahren mussten.

Außerdem blieb uns nur wenig Zeit mal shoppen zu gehen, das hat mich am meisten gestört, denn die Wege mit der U-Bahn haben immer ziemlich lange gedauert.

>
Das heißt ihr hattet ein volles Programm und habt den größten Teil eurer Zeit in der Sporthalle verbracht. Hattet ihr überhaupt noch Freizeit? Und wie habt ihr sie verbracht?

Ja, so viel Zeit ist da nicht mehr übrig geblieben, aber zwischen den Spielen haben wir uns immer irgendwo ausgeruht oder uns Spiele der anderen Mannschaften angeschaut.

Einen Mittag haben wir uns auch beim Bäcker etwas zu essen geholt und haben uns ein bisschen in die Sonne gelegt, denn das Wetter war einfach super.

An zwei Abenden waren wir dann alle zusammen Eis essen und nach langem Suchen, haben wir endlich die beste Eisdiele in Berlin gefunden!


>
Kannst du sagen, was war dein schönstes Erlebnis in Berlin war?

Das ist schwer zu sagen, aber den Bundessieg zu holen, war natürlich ein riesiger Erfolg.

Vor allem weil dieses Jahr für einige von uns die letzte Chance war noch ein Mal mit der Schulmannschaft nach Berlin zu fahren, denn nächstes Jahr sind die 89’erinnen zu alt.

Noch vor 10 Tagen wusste keiner, welchen Platz wir in Berlin holen können, aber jetzt sind wir natürlich alle überglücklich!

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Du hast ja erwähnt, dass ihr alle schon mehrmals in Berlin gespielt habt und auch immer ganz erfolgreich wart. Wie würdest du die letzten Jahre in einige kurze Sätze zusammenfassen?

Einfach immer toll, auch wenn am Anfang alle noch sehr aufgeregt und gespannt waren, was in Berlin auf uns zukommt.

Das hat sich bis heute natürlich gelegt, aber ein besonderes Erlebnis war es trotzdem immer und ich bin schon ein bisschen traurig, dass es mein letztes Jahr war.


Ich wünsche aber allen kommenden Jahrgängen, dass sie auch mal die Erfahrung machen dürfen, unsere Schule in Berlin zu vertreten. Viel Glück dabei!

Svenja, Steffi, Webteam, April + Mai 2006