logo

Navigation


Heimat in Rubrik:
1 2 3-Fächer: Deutsch 4 5 6 7 8 9

Lesetipps:
Deutsch: Übersicht


Mitglied im




Nächste Schule Informationen über den SchulWeb-Ring
Kontakt


Dreieichschule
Gymnasium des Kreises Offenbach
Goethestr. 6, 63225 Langen
Tel: 06103-303390
Fax: 06103-3033911




Die 7a vor den Bildern der Ausstellung „Kinderbilder aus dem KZ Theresienstadt“


Die Schüler lesen z.B.:

26. April 1945
Ich fragte ein Mädchen von 12 Jahren, wo ihr Vater und ihre Mutter sind. Sie antwortet: „Das ist eine Himmelsfrage“. Ich begreife das nicht oder wollte es lieber nicht begreifen, fragte noch einmal und sie sagt: „So etwas fragt man uns nicht!“.


Ihr habt einen Bericht verfasst, über den wir gerne mit euch reden würden.

Zuerst, wer seid ihr und worum geht es?


Amelie:
Am 13. Dezember wir, die Klasse 7a die Ausstellung: „Kinderbilder aus dem KZ Theresienstadt“ besucht, die im Alten Rathaus in Langen gezeigt wurde.

Der Besuch der Ausstellung bot sich an, da wir im Deutschunterricht bei Herrn Krönung gerade das Buch „Damals war es Friedrich“ (links der Umschlag) gelesen haben.

Die Klasse im Gespräch mit dem Leiter des Stadtarchivs der Stadt Langen, Herrn Bauch (links) und Herr Kehrer, dem Klassenlehrer (rechts).


Wie war eure erste Reaktion nach der Ausstellung?

Felicitas:

Die Ausstellung über das KZ Theresienstadt hat uns tief beeindruckt.

Die Geschichten, Bilder und Gedichte der Kinder haben uns alle sehr berührt, teilweise sogar ziemlich geschockt!
Zeichnungen und Bilder Theresienstadt werden dieser Abteilung gezeigt
Was waren die Gründe für eure starke Reaktion und eure Empörung?

Amelie:
In dieser Ausstellung wurde deutlich, dass viele Menschen leiden mussten, weil sie nach der Meinung von einer einzigen Person - gemeint ist Hitler - nicht „reinrassisch“ waren.

Menschen, die nicht der arischen Rasse angehörten, und das waren in erster Linie Juden, wurden in Konzentrations-Lager transportiert.

Ihr habt Details erfahren, wie getötet wurde.

Felicitas:
Das stimmt.
Die schrecklichsten Lager waren das KZ Auschwitz und das KZ Theresienstadt. Dort wurden die Juden kaltblütig ermordet! Meistens wurden die Männer in Arbeitslager geschickt, wo sie sich zu Tode arbeiteten.

Den Alten und den Kindern wurde gesagt, sie dürfen duschen gehen. Sie wurden dann in Räume geschickt, in denen Wasserhähne an der Decke hingen. Dort kam aber kein Wasser, sondern Gas raus. Das Gas drang in die Lunge ein und löste die Lungenbläschen auf. Das bedeutete den Tod.


Ist euch eine Begebenheit besonders im Gedächtnis geblieben?.

Amelie:
Bei einer Geschichte ging es um ein Mädchen, das vom KZ Theresienstadt in das KZ Auschwitz deportiert(verlagert) wurde. Sie hat Sklavenarbeit und den Todesmarsch überlebt. Die Erinnerungen an dieses schreckliche Ereignis wird sie jedoch niemals vergessen können!!!


Webteam, 22.12.05