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Lesetipps:
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Kursfahrten einmal anders gesehen





Kursfahrten finden an der DSL in der Klasse 13 statt.


Die Tutoren mit ihren Gruppen suchen ein Reiseziel aus, das sowohl das vorgegebene Ziel in den Unterricht einfügt als auch dem Wunsch aller Beteiligten nach einer angenehmen Atmosphäre nachkommt.

> Kursfahrten sind keine Vergnügungsreisen
Kursfahrten sind keine Vergnügungsreisen, wie man oft von Schülerseite aus hört. Vielmehr sollen sie sich der Vorschrift nach aus den Inhalten des Kurses ergeben. Nirgendwo steht geschrieben, dass die Kursfahrt ins Ausland gehen muss. Das ist aber sicherlich sehr reizvoll. Also suchen die Tutoren nach Bezügen, die sich zu ihrem Kurs herstellen lassen.

Die Fremdsprachen haben da keine Probleme, denn Englisch, Französisch oder Spanisch lernt man in einem Land, in dem dies die Landessprache ist, einfach besser. Eine entscheidende Bremse sind die hohen Kosten, die besonders für die Reisen in britische Gefilde leicht entstehen können.

Andere Fächer müssen da schon etwas suchen, um die Reise nach Rom zu begründen. Auf den Spuren Goethes, so sagen es die Germanisten, Auf den Spuren der alten und neuen Kulturen, sagen die Geschichtskundigen, Kunst und Architektur aus nächster Nähe sehen die Künstler, so kann man allgemeine aber auch sehr spezielle Bezüge herstellen.

Naturwissenschaften können solche Fahrten ebenso gut begründen. So kann man das Urmeter in Paris besuchen, oder dort die Abwasserkanäle aus biologischer Sicht betrachten. Die Beispiele lassen sich beliebig weiter führen.

Doch genau so gut lässt sich vorstellen, dass man im Lande bleibt und sich redlich nährt, denn auch hier gibt es genügend lohnende Ziele. Sicherlich finden die Schüler die Vorstellung zunächst nicht so reizvoll, doch kann man das schon in Betracht ziehen.

Was darf die Reise kosten? Laut Erlass liegt die Obergrenze für alle bei der Reise entstehenden Kosten bei € 450,-. Im Klartext sollen alle Ausgaben für Unterkunft, Vollverpflegung – unabhängig davon, ob man Vollpension bucht oder bestimmte Mahlzeiten außer Haus zu sich nimmt – Fahrtkosten, auch vor Ort, und Kosten für Führungen und Eintritte in der Summe unter dieser Grenze bleiben.

Diese Beträge hat man normalerweise nicht so einfach übrig, deshalb sieht der Erlass vor, dass die Teilnehmer den Betrag über einen längeren Zeitraum ansparen können. Man trifft sich im ersten Halbjahr der Klasse 12 in neuer Zusammensetzung und kann dann das Sparen für den September des folgenden Jahres beginnen.

Wenn dann auch noch das Wetter mitspielt, wird die Fahrt bestimmt ein voller Erfolg.


Webteam, 15.6.2008