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Über den Wettbewerb














 

Schülerwettbewerb der HLZ

                               

Dreieichschülerin erreicht den 2. Platz beim Schülerwettbewerb der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung

Antonia Heil, Schülerin der Klasse 9e, hat sich mit ihrer Arbeit „Deutschland und Italien“ am Aufsatzwettbewerb „Hessen, die Emilia-Romagna und die Friedensschule Monte Sole“ beteiligt. Der Hessische Landtag und die Hessische Landeszentrale für politische Bildung haben das Jubiläum der 25-jährigen Zusammenarbeit des Landes Hessen mit der italienischen Partnerregion Emilia-Romagna zum Anlass genommen, dieses Thema ins Zentrum des diesjährigen Schülerwettbewerbs zu rücken.
In den 1950er Jahren, den Jahren des deutschen Wirtschaftswunders, war es vielen Deutschen erstmals möglich, Italien, das Land ihrer Träume zu besuchen. Mit Ankunft der italienischen Gastarbeiter ab 1955 konnten die Deutschen in Eisdielen und Pizzerien ihre Erinnerungen wachrufen oder sich in Filmen und Schlagern über Italien, die damals überaus populär waren, ihr Urlaubsland nach Hause holen.
Antonia hat sich in ihrer hervorragenden Ausarbeitung selbstständig mit diesem Teil der Geschichte beschäftigt. Sie setzte sich u.a. damit auseinander, wie Italien in Schlagern und Filmen der 1950er Jahre dargestellt wurde und untersuchte die gegenseitige Wahrnehmung der jeweils anderen Kultur in Deutschland und Italien. Auf der Basis von Zeitzeugengesprächen erörterte sie in diesem Zusammenhang die Lage der italienischen Gastarbeiter in Deutschland, wie sie aufgenommen wurden und wie sich ihr Leben entwickelte.

                                     
                                        Der Aufsatz zum Nachlesen

Da sich der Aufsatzwettbewerb an die Jahrgangsstufen 9-13 richtete, gehörte Antonia zu den jüngsten Teilnehmerinnen. Dennoch konnte sie sich gegen die Konkurrenz behaupten. Die Jury prämierte ihren Aufsatz mit dem 2. Preis, der aus einer Tagesfahrt, deren Zielort derzeit noch eine Überraschung ist, besteht. Die offizielle Preisverleihung wird am 20. April 2017 im Hessischen Landtag stattfinden.




Antonia Heil im Interview:

Wie bist du auf die Idee gekommen, an dem Wettbewerb teilzunehmen?

Antonia: Ich habe bereits letztes Jahr an dem Wettbewerb teilgenommen, nachdem ich von Frau Euler darauf aufmerksam gemacht wurde und war sehr erfolgreich. Es hat mir letztes Jahr sehr viel Spaß gemacht an dem Wettbewerb zu arbeiten und so habe ich mich dafür entschieden, auch dieses Jahr wieder daran teilzunehmen.

Mit welchem Thema hast du dich dieses Jahr genau beschäftigt?

Antonia: Ich habe mich mit dem Thema Deutschland und Italien auseinandergesetzt. Es ging um politische, aber auch kulturelle Aspekte.

Wurde das Thema vorgegeben oder konntest du dein Thema selbstständig auswählen?

Antonia: Nein, ich habe mir das Thema nicht selbstständig ausgewählt. Ich habe eine Broschüre der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung erhalten, in der sieben Themen vorgeschlagen wurden. Davon habe ich eines ausgewählt. Ich habe mich für dieses Thema entschieden, weil es viele kreative Aufgaben enthielt, die mir schon im letzten Jahr am meisten Spaß gemacht haben.

Wie bist du bei deinen Nachforschungen und deiner Ausarbeitung vorgegangen?

Antonia: Als Erstes habe ich mir die Aufgaben ausgewählt, bei denen ich intensive Nachforschungen anstellen musste. Damit habe ich begonnen. Danach habe ich die Aufgaben erledigt, die weniger arbeitsintensiv waren. Ich habe zu allen Themen erst einmal Informationen aus dem Internet, aus Büchern und Zeitungen gesucht. Auch Filme habe ich in meine Recherchen einbezogen. All diese Informationen habe ich dann in meinen eigenen Worten wiedergegeben.

Hast du dabei etwas Interessantes herausgefunden?

Antonia: Bei diesem Wettbewerb habe ich sehr vieles Neues und Interessantes herausgefunden, weil es ein Thema war, mit dem man sich nicht jeden Tag auseinandersetzt. Außerdem hat man sehr viel über die Kultur in Italien gelernt.  Viele neue Einblicke habe ich beispielsweise auch erhalten, als ich mich mit der Geschichte meiner eigenen Familie und der von italienischen Gastarbeitern auseinandergesetzt habe.

Gab es in der Wettbewerbsphase auch Schwierigkeiten, die du bewältigen musstest?

Antonia: Ja es gab Schwierigkeiten, die ich aber alle lösen konnte. Es gab zum Beispiel ein Thema zu dem ich kaum etwas im Internet oder in Büchern gefunden habe. Ich habe dann einen Bekannten, der sich gut mit dem Thema auskennt, um Hilfe gebeten.
 
Kannst du eine Teilnahme an Wettbewerben auch anderen Schülerinnen und Schülern empfehlen?

Antonia: Ja, auf jeden Fall. Man lernt nicht nur sehr viel Neues und Interessantes, sondern es macht auch Spaß, an dem Wettbewerb zu arbeiten.

(Text und Interview: V. Euler)

WebCo,04.03.2017