Konrad Zuse

Biographie








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Konrad Ernst Otto Zuse ist am 22. Juni im Jahr 1910, als Sohn von Emil Wilhelm Albert und Maria Zuse, in Berlin geboren.
Er hatte eine 2-Jahre ältere Schwester, Liselotte Zuse.
Im Januar des Jahres 1945 heiratete der damals 34-jährige die neun Jahre jüngere Gisela, mit der er 5 Kinder hatte, unter anderem den Informatik Professor Horst Zuse.
1969 ging Konrad Zuse im Alter von 59 Jahren in den Ruhestand und widmete sich seiner anderen Leidenschaft, der Malerei.
Er starb am 18. Dezember 1995 in Hünfeld bei Fulda.
Er besuchte bis zur 9. Klasse das Braunsberger Hosianum Gymnasium und anschließend das Lessing-Gymnasium in Hoyerswerda, wo er 1928 sein Abitur absolvierte.
Anschließend besuchte er die Technische Hochschule in Charlottenburg und begann ein Maschinenbau Studium und schloss dieses 1935,nach Wechseln zum Architektur- und Bauingenieurswesenstudium, als Bauingenieur ab.
Im Anschluss an sein Studium Arbeitete er bei den Henschel Flugzeugwerken in Berlin als Statiker, bis es ihm zu langweilig wurde, immer wieder die gleichen rechen Aufgaben durchzuführen und er sich dazu entschloss, einen frei programmierbaren Rechner zu bauen, der eben diese eintönigen Aufgaben übernehme.
1938 entstand so der Z1.
1939 musste Konrad Zuse zwar zur Wehrmacht, wurde aber nach einem halben Jahr aufgrund eines neuen Arbeitsvertrages mit den Henschel Flugzeugwerken, einer kriegswichtigen Firma, wieder freigestellt.
1940 baute er den Z2 und gründete mit ein paar Freunden "Zuse Apparatbau".
Es war die erste auf Computer spezialisierte Firma der Welt.
Die Arbeiten machte er nicht etwa in einer Werkshalle, sondern in der Wohnung seiner Eltern.
1941 bauten sie den Z3, den ersten voll funktionsfähigen Computer der Welt.
Doch Zuse baute nicht nur den ersten Computer, sondern erfand in den Jahren 1942 bis 1945 mit "Planakül" auch die erste Programmiersprache der Welt.
1949 nach der Gründung der Zuse KG bei Hünfeld, stellte er den Z4 fertig, den sie während des Krieges in einem Pferdestall versteckten.
Es war der zu der Zeit einzige funktionsfähige Computer Europas, da die anderen während eines Bombenangriffs zerstört wurden.
1957 wurde die Firma nach Bad Hersfeld verlegt, um mit der Serienproduktion des Z11 zu beginnen.
Ebenfalls 1957 wurde der Z22 entwickelt, der einen revolutionierten Speicher besaß.
1964 wurde die Zuse KG dann von Rheinstahl aufgekauft, Rheinstahl wurde von Brown Boveri & Cie aufgekauft und Brown Boveri & Cie schließlich 1967 von Siemens.
Konrad Zuse war somit auch kein Inhaber der Firma mehr und war noch 1969 als Mitarbeiter tätig.
Konrad Zuse hat in seinem Leben 251 Computer gebaut.

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