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Romfahrt 2007 - Ein Ausflug in die Antike




> Einleitung
> Beginn des Tagebuches
> Bilder und Texte
> Isabels Eindrücke
> Fortsetzung Tagebuch

S. KlaarAls Abschlussfahrt für die Lateinschüler in Klasse 11 bieten wir eine Studienreise nach Rom an. Frei nach dem Motto "OMNES VIAE ROMAM DUCUNT" machten wir uns im September dieses Jahres nun bereits zum dritten Mal auf den Weg in die Landeshauptstadt Italiens, um in einer Woche bei angenehmen Temperaturen die wichtigsten antiken und christlichen Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Lebendige Antike – das war unser Ausgangspunkt und es hat sich gezeigt, dass nichts eine solche Fahrt ersetzen kann, wenn es einem um eine intensive und nachhaltige Begegnung mit der römischen Antike geht.

Der nun folgende Bericht basiert auf einem Tagebuch der Schülerinnen Carolin Jendricke, Isabel Lieb, Vivien Motzko und Jana Strobel.

Gez.: Sebastian Klaar, Lateinlehrer des Kurses

Tagebuch

Alle Wege führen nach Rom, heißt es sonst, doch auf einmal hieß es am 2.9. für uns Lateinschüler der Jahrgangstufe 11: Rom, wir kommen! Aber es durften natürlich nicht die Lehrer fehlen. Herr Klaar und Herr Hohmann begleiteten uns bei unserem Kulturbesuch in Rom.

Abflug war um 20 Uhr von Frankfurt Hahn aus und schon knapp 1 ¾ Stunden später landeten wir problemlos in Rom. Doch bis jeder sein Gepäck hatte und der bestellte Bus uns zu unseren kleinen, aber relativ gemütlichen Hütten auf einem Campingplatz gebracht hatte, verging noch einige Zeit. Erschöpft und müde fielen wir um 12 in unsere Betten und versuchten zu schlafen, schließlich ging es am nächsten Morgen um 7 schon wieder los.


Total verschlafen fuhren wir am Montagmorgen mit dem Bus in die Stadt zum Pincio. Von dort aus hatte man einen super Ausblick über Rom und direkt vor uns lag die bekannt Piazza del Popolo. Neben der Spanischen Treppe und dem berühmten Trevi-Brunnen bekamen wir noch das Pantheon mit dem legendären Dämonenloch und die Piazza Navona zu sehen.


Abschluss war an diesem Tag die Basilica di San Giovanni in Laterano. Danach hatten wir Freizeit und konnten, mit unserer Busfahrkarte und einem Stadtplan ausgestattet, Rom weiter erkunden. Abends kochten wir, wie es jeden Tag der Fall war, für uns selbst, wo manch einer den Profi-Koch in sich entdeckte. (Fortsetzung)


Spanische Treppe
Am ersten Tag der Romfahrt erholt sich die gesamte Gruppe auf der Spanischen Treppe,
um für die weiteren Vorhaben Kräfte zu sammeln.


>
Hier ein Ausblick vom Pincio auf die Piazza del Populo mit dem Obelisken im Zentrum des Platzes.

Pincio
>
Anschließend stand am ersten Tag noch der Besuch des Pantheon auf dem Programm.

Das Göttern geweihte Heiligtum beeindruckt wegen seines aufgesetzten Rundbaues, der etwa einen Durchmesser von 43m misst.
Alle Schüler waren wieder fasziniert von der Bauweise des Rundbaues.
Pantheon
> Auch der Besuch des Trevibrunnes gehörte am ersten Tag zum Pflichtprogramm. Glücklicherweise waren wir bereits relativ früh in der Stadt, so dass die Klasse sogar zum Ausruhen noch einen Sitzplatz ergattern konnte.
> Isabel schildert ihre Eindrücke
Isabel LiebUnserer Meinung nach hat die Romfahrt 2007 sehr viel Spaß gemacht. Wir konnten in der Kürze der Zeit sehr viele prägende Eindrücke über Rom mitnehmen. Es war erstaunlich zu sehen, wie beeindruckend und mächtig die Sehenswürdigkeiten sind, wie zum Beispiel der Vatikan.

Unser Kurs wurde von den historischen Geschichten unserer Referate über Rom und seine Bauwerke in die Antike geführt, so dass wir sie gut nachvollziehen konnten. Auch wenn wir nicht an jedem unserer Tage Aussicht auf Sonne hatten, gelang es trotzdem den Tag mit vielen interessanten Informationen und Ausflügen zu gestalten.

Die Anstrengungen aufgrund der langen und schnellen Marschwege durch die Stadt strapazierten zwar teilweise unsere Nerven, doch am Ende des Tages waren wir erfreut über die besonderen Eindrücke dieser Stadt.


Aber nicht nur in kultureller Hinsicht hatten wir eine Menge Spaß, vor allem die vielen Kleinigkeiten, die wir mit der Gruppe erlebt haben, werden uns in Erinnerung bleiben. Ob dies nun die lauen Spätsommerabende auf der Terasse, Shoppingtouren, am sonnigen Pool liegen oder kleine Pannen sind, bleibt da wohl jedem selbst überlassen!


Deshalb würden wir weiterhin jedem so eine Fahrt empfehlen, da sie wirklich abwechslungsreich, erlebnisvoll war und eine gute Möglichkeit für einen Besuch einer der bekanntesten Städte der Welt ist.


Am nächsten Tag durften wir das antike Rom erleben. Von der Nero-Villa, die wir wegen Restaurationsarbeiten leider nur von außen betrachten konnten, ging es zum faszinierenden Kolosseum und weiter zum Forum Romanum und dem angrenzendem Palatin.

Am Abend stand eine Führung in den Kapitolinischen Museen an, doch zuvor liefen wir noch zum Circus Maximus, dem Marcellus-Theater und besuchten den römischen Stadtteil Trastevere am westlichen Ufer des Tibers. (Fortsetzung)

>

Blick von der Domus Aurea (Villa Neros) auf das prächtige Kolosseum.
Colosseum
Ausruhen Die erschöpfte Gruppe erholt sich während eines Referates für das weitere Programm



(links:) Das Forum Romanum in seiner Gänze, ....
(Mitte:) ... das die Schüler bisher nur als Abbildung aus ihrem Lateinbuch kannten.
(rechts:) Ein Blick auf den Petersplatz im Vatikan. Leider war der Aufstieg auf die Kuppel in diesem Jahr wegen dringender Reparaturarbeiten gesperrt.

AudienzPapstgruß

Der Mittwoch stand unter dem Einfluss des Christentums. Sehr früh starteten wir am Campingplatz, um rechtzeitig zum Petersplatz zu kommen. Dort sollte kurze Zeit später eine Papstaudienz stattfinden. Während wir noch vor dem Petersplatz übermüdet auf den Einlass warteten, wurden einige vom ZDF über ihren Glauben interviewt.

Relativ pünktlich begann dann der Segen des Papstes, den einige aus nur wenigen Metern Entfernung beobachten konnten. Dabei war der Petersplatz mit ungefähr 50000 Menschen aus vielen verschiedenen Nationen gefüllt.


Nach der Audienz, bei der unsere Gruppe von einem Redner persönlich aufgerufen wurde, ging unser Weg entlang des Tibers weiter zur Engelsburg. Von dieser hatten wir einen wunderschönen Blick auf die Stadt. (Fortsetzung)

Blick von der Engelsburg

Nun hatten wir Freizeit, in der wir uns selbst mit Mittagessen versorgen konnten. Darauf folgend traf sich unsere Gruppe wieder auf dem Petersplatz, worauf die Besichtigung der gigantischen Peterskirche folgte.

Wir entdeckten die beeindruckende Kirche auf eigene Faust und einige von uns bestiegen die Kuppel, von der man einen faszinierenden Blick über die Dächer von Rom hatte. Der restliche Tag stand uns zur freien Verfügung.(Fortsetzung)


Schlange vor dem Eingang zum Petersdom

Caracallathermen Der Donnerstag begann mit einer langen Busfahrt. Diese führte uns zu den Calixtus-Katakomben, wo wir eine Führung hatten. Diese Katakomben beherbergen antike Gräber.


Außerdem konnten wir einige Skelette begutachten. Unser Weg führte uns weiter zu den riesigen Caracalla Thermen, in denen in der Antike die Römer Bäder nahmen, was nicht nur zum Vergnügen beitrug, sondern auch zum gesellschaftlichen und politische Leben zählte.

Des Weiteren besichtigten wir die Villa Borghese. Dieses Museum befindet sich in einer wunderschönen riesigen Parkanlage mitten in der Stadt, durch welche wir mit winzigen Shuttlebussen fuhren, wo nicht ein mal genug Platz für unsere ganze Gruppe war.


Im Museum konnten wir viele verschiedene Darstellungen von Göttern und antiker Kunst bewundern, was nicht nur Bilder, sondern auch Statuen waren. Unser Tag endete mit der Besichtigung der Ara Pacis. Dieser ist der Friedensaltar von Augustus, der in einem Gebäude stand, wo zeitgleich eine Ausstellung eines italienischen Designers stattfand. Im Regen machten wir uns nun auf den Heimweg zum Campingplatz. Dort konnten wir abends noch gemeinsam zu Abend essen.


Um halb fünf morgens trafen wir uns am Freitag mit unserem Gepäck, um zurück an den Flughafen zu fahren. Dort angekommen gestalteten wir uns unsere Wartezeit mit Schlafen und Frühstücken. Nach kurzer Flugzeit waren wir froh in Frankfurt-Hahn angekommen zu sein. Doch falsch gedacht!


Zu unserem Unglück stand der Busfahrer hundert Kilometer weit entfernt im Stau, weshalb wir noch einige Stunden am Flughafen warten mussten. Das Busunternehmen bezahlte zwar jedem einen Gratiskaffee, doch dies lenkte auch nicht von der allgemeinen Gereiztheit und Müdigkeit ab. Schließlich kamen wir etwas verspätet am frühen Nachmittag wieder an der Stadthalle an.

Das Warten auf den Bus
Fazit:

Im Allgemeinen war es eine abwechslungsreiche, schöne Fahrt, in der wir viel erlebt haben. Es war zwar sehr anstrengend, aber wir konnten viele verschiedene Eindrücke der Stadt mit nach Hause nehmen!
Sebastian Klaar, Webteam, 13.11., 18.11..2007