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Das Pompejanum: Römische Villa mit Flair









> Wer, was, wann, wo?
> Bildergalerie 1
> Schüler kommen zu Wort
> Bildergalerie 2
> Die Verwandlung von Max

Wer, was, wann, wo?
S. KlaarIm Rahmen des Lateinunterrichtes bietet es sich im ersten Lehrjahr in Klasse 6 an, einen Tagesausflug ins Pompejanum nach Aschaffenburg zu unternehmen. Dort erwartet die Schüler eine im 19. Jahrhundert rekonstruierte Römervilla, die ihr Vorbild in einem Landhaus in Pompeji nahe bei Neapel hat.


In einer etwa eine Stunde dauernden Führung tauchen die Schüler in die Welt der Römer ein, indem sie im Pompejanum vom Leben der Familie Nigidius, die aus verschiedenen Sklaven, den Hausherren sowie zwei Kindern im Alter der Schüler besteht, erfahren. Dort können sie genau das „live“ erleben, was den Schülern bisher nur aus ihrem Lehrbuch bekannt ist: Sie erhalten viele Informationen über die römischen Götter, Helden und Fabelwesen. Auch das rekonstruierte Triklinium, das die Schüler aus vielen Lektionstexten her kennen, ist in Aschaffenburg eindrucksvoll nachgebaut.

Die Museumspädagogin ging während ihrer Führung zudem noch auf folgende Themen ein:
  • Aufgaben von Sklaven
  • Aufbau einer römischen Villa
  • Essenssitten
  • antike Lebensmittel
  • Abwasser- und Toilettensystem
  • antike „Schulsachen“
  • Geschichte Pompejis und der Vesuvausbruch
Höhepunkt dieser Führung war die Verwandlung eines Schüler zum römischen Hausherrn, indem ihm vor den Augen der staunenden Schüler eine Toga angelegt wurde.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich eine Reise nach Aschaffenburg in jedem Fall lohnt, da die Schüler auf spielerische Weise in den römischen Alltag zurück versetzt werden.
Gez.: S. Klaar, Lateinlehrer des Kurses
Bildergalerie 1
Pompejanum (Aussenansicht) Ausblick
mediterraner Garten, in dem neben Feigen und Zitrusfrüchten auch Wein angebaut wird Gartenlandschaft
 
antike, römische Begrüßung in Form eines Bodenmosaikes Salve!




Die Schüler lauschen hier der Museumspädagogin, die ihnen die Familie Nigidius vorstellt und sie in das Leben dieser Familie einführt. Zudem bestaunen die Schüler die farbenfrohen Wand- und Deckenmalereien
.

gespanntes Zuhören
Ein herrlicher Blick in den Garten mit seinen prächtigen Wandmalereien, der einen sofort in Italien sein lässt.
Bild 3
Schüler kommen zu Wort
Im Folgenden kommen einige Schüler des Kurses zu Wort, die uns erzählen, was sie über das Leben der Römer erfahren habenm und wie ihnen der Ausflug gefallen hat.

Inga R.:

Wir haben im Pompejanum erfahren, was für Kleidung die Römer trugen, was sie aßen, wie sie gewohnt haben und wie der Alltag von ihnen ablief.

Mir hat der Ausflug gut gefallen und ich fand es sehr interessant zu erfahren, wie die Römer es sich überlegt haben, einen kühlen Raum zu haben, auch weil sie sehr hohe Räume hatten.

 

Max A.:

Wir haben erfahren, dass die Römer für die Nahrungsmittel verschiedene Amphoren zum Transport und für die Lagerung hatten. Nach einem Gang eines üppigen Mahls steckten sie sich den Finger oder eine Gänsefeder in den Mund, um sich zu übergeben und damit weiteressen zu können. Auch erfuhren wir von einer Klimaanlage der Römer: Ein Wasserbehälter im Atrium.

Mir hat der Ausflug gefallen, weil wir so viel über das Leben der Römer erfahren haben. Zudem war es toll, eine 8 Meter lange Stoffbahn zu einer Toga gewickelt zu bekommen. Auch hätte ich nicht gedacht, dass die Herstellung eines Mosaikes so teuer ist.

 

Tobias P.:

Wir haben im Pompejanum viel über das Leben der Römer erfahren: reiche Römer hatten etwa 30 Sklaven im Haus. Auch hatte das Haus einen speziellen Raum zum Essen aber auch zum Kotzen. Sklaven ging es manchmal nicht so gut, sie bekamen nur Brot und Wasser, manchmal auch verdünnten Wein.

Auch mir hat der Ausflug gefallen, weil wir gelernt haben, was junge und alte Menschen früher taten.

Bildergalerie 2
KücheGruppe

Bild links:
Jetzt befinden wir uns in der Küche der römischen Villa. Hier erfahren die Schüler einiges über römische Mahlzeiten, die für unseren Geschmack ungewohnt sind. Wir salzen unsere Speisen heute nicht mehr mit einer Tunke aus an der Sonne verdorbenen Fischresten. Gefüllte Kuheuter oder auch Kolibrizungen wollte auch keiner der Schüler zum Essen bestellen.

Bild rechts:
Hier werfen die Schüler aus dem Atrium, das ein Wasserbecken als antike Form der "Klimaanlage" besitzt, einen Blick in das Lararium, in dem die Hausgötter verehrt wurden. Vom Lararium werden die Schüler auch schon einiges im Lateinunterricht erfahren.
Bild 5
Hier stehen wir vor einem voll ausgestatteten Triclinium (Speisezimmer). Es ist schon bemerkenswert, dass die Römer im Liegen gegessen haben und wie prunkvoll dieser Raum ausgestattet ist.
Bild 6
Bei diesem prunkvoll ausgestatteten Zimmer handelt es sich um das Sommertriclinium.
Die Verwandlung von Max

Tobias befindet sich bereits in der einfachen Verkleidung eines Sklaven.

Ab jetzt beginnt die Verwandlung des Schülers Max zum Hausherren Nigidius. Bisher sieht er noch nicht sehr römisch aus ...

Max hat bereits sein Unterkleid angelegt und es wird begonnen das lange Togagewand zu wickeln und zu falten.
Toga
Nun sind der Hausherr Nigidius (links) und sein Sklave Tobias (rechts) fertig eingekleidet ...
Toga
... und warten auf den Rest der Gruppe für ein gemeinsames Abschlussbild. Abschlussbild
Webteam, 4.11.2009