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Lesetipps:
Jugend forscht 2006




Ökologische Exkursion in die Vulkaneifel







> Wer, was, wann, wo?
> Bericht
> Interview mit Katharina
> Algenpotpourri
> Die Eifel
Wer, was, wann, wo?
Der Bericht
                          
Nach langjähriger Anmeldung schaffte Herr Schlöder es endlich, dieses Jahr mit seinem Bio-Leistungskurs (12) nach Bettenfeld in die Eifel zu fahren um mit Hilfe einer Biologisch-Ökologischen-Station ("Mosenberg") die Ökosysteme der Gewässer zu untersuchen.

Die Fahrt dauerte drei Tage, vom 3. bis zum 5. Mai. Nach der Ankunft hat uns die Leiterin der Station freundlich empfangen und uns die Geräte vorgestellt, mit denen wir unsere Untersuchungen am ersten Tümpel durchführten.

Diese beinhalteten Plankton fischen (für Mikroskoparbeiten), Gewässeruntersuchungen (O2-Gehalt, pH-Wert) und das Einfangen der Lebewesen, die in dem Tümpel leben
.
(Oben im Bild: Der Bio-LK - hinten mit Institutsleiterin Frau Karger - vor der Station)
(Fortsetzung)

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Entspanntes Forschen

Der eigentliche Höhepunkt war der darauf folgende Tag, an dem wir zum Meerfelder Maar gewandert sind. (Maare sind Seen vulkanischen Ursprungs) Dort haben wir dieselben Untersuchungen auf einem Boot mitten auf dem See durchgeführt. Dazu wurde der Kurs in drei Gruppen eingeteilt und jede Gruppe verbrachte ca. 1 1/2 Stunden, bei wunderschönem Wetter auf dem See.

Es wurden Wasserproben von unterschiedlichen Tiefen geholt, sowie ein wenig Bodenschlamm gesammelt und weiteres Plankton gezogen. Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung. Am letzten Tag wurden dann die mitgebrachten Proben chemisch untersucht und die aufgeschriebenen Messwerte ausgewertet.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Exkursion eine gelungene Einführung in das Thema Ökologie war und wir eine Menge neue Einblicke in das Thema biologischer Untersuchungen bekommen haben.

Es wurde ein richtiges Verhältnis zwischen Freizeit und spannender Arbeit gefunden und man kann jedem nächsten Bio-Lk diese Erfahrung nur wünschen.

(Fortsetzung)


Katharina +N.N.
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Kleines Interview zur Exkursion in die Eifel im April 2006 mit dem Bio-Leistungskurs der 12 (Herrn Dr. Schlöder) mit Katharina Nottscheid geführt von N.N.:


> Was hat dir denn besonders gut gefallen, was weniger?


Wir hatten ziemliches Glück mit dem Wetter, so dass alles gleich viel mehr Spaß gemacht hat. Die Versuche auf dem Boot waren super. Der Tag im Labor bei dem schönen Wetter war nicht so schön, aber auch der war sehr interessant.


> Was war besonders markant und bleibt in Deiner Erinnerung? 

In meiner Erinnerung, bleiben die drei Tage als Gesamterlebnis. Alles hat wunderbar zusammengepasst und jeder hatte Spaß.


> Würdest du es dem nächsten Bio-LK empfehlen?

Auf jeden Fall. Die Tage in der Eifel waren eine sehr gute Erfahrung und haben uns geholfen das Thema der Ökologie viel besser zu verstehen, außerdem wächst der Kurs zusammen und es entsteht ein ganz anderes Gefühl, wenn man danach wieder zusammen in der Schule sitzt.


Moderne Kunst?
> Algenpotpourri
Ein Teichmolch
> ... ging uns ins Netz


> Einige Bemerkungen zur Vulkaneifel

(fortgesetzt)

Ca. 200 km westlich von Langen stößt man auf ein interessantes Fleckchen Erde. Rund um die Gemeinden Daun und Manderscheid liegt ein Gebiet, das durch vulkanische Aktivität in geologisch relativ junger Zeit (einige Zehntausende Jahre) gekennzeichnet ist.

Hier gibt es die sogenannten Maare, wassergefüllte Senken vulkanischen Ursprungs, und Vulkane. Die Gemeinde Bettenfeld (5 km westlich von Manderscheid) hat beides zu bieten: Das „Meerfelder Maar“ (flächengrößtes Maar der Westeifel) und der Mosenberg, ein Vulkan mit dem einzigen Kratersee nördlich der Alpen.

Dazu kommt eine ökologische Station, die von der Uni Koblenz stammt und interessante ökologische Untersuchungen für Bio-Leistungskurse und Studentengruppen anbietet.

Eine preiswerte Unterkunft befindet sich in der umgebauten Grundschule in der Nähe der Station.

Noch eins vorweg: Dieser Landstrich ist wegen seiner Ferne zu Städten und der sehr ansprechenden Landschaft bekannt, wer Action sucht, ist Fehl am Platze. Hier ist abends Improvisation und Selbstbeschäftigung gefragt!
> Pflanzen und Tiere

Eine Fülle von Pflanzen und Tieren konnten aufgespürt und bestimmt werden. Die auf dieser Seite zu sehenden Bilder zeigen nur einen Ausschnitt des Spektrums.


Zackenrädchen
> in vielfacher Vergrößerung
Erfahrungsbericht von N.N.und Katharina Nottscheid; Webteam, Mai 2006