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Wer, was, wann?

Schon in der achten Klasse lernt man, den Mund zu öffnen und den Atem anzuhalten, wenn man die Knallgasprobe durchführen will. Dies ist auch sinnvoll, da schon mancher mit klingelnden Ohren die Chemiestunde verlassen hat, allerdings mit dem gutem Gefühl, das mal was passiert ist.

Die Rede ist vom Knallgas, dem explosiven Gemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff. Natürlich wird bei dieser Reaktion Energie frei, aber kann diese auch sinnvoll genutzt werden? Sie kann – die Brennstoffzelle macht eben dies: Eine kontrollierte Reaktion von Sauerstoff und Wasserstoff, wobei die freiwerdende Energie als Strom genutzt werden kann.

(Das Bild oben zeigt, wie eine Glühbirne vor einer Solarzelle steht. Diese Solarzelle kann Licht in elektrischen Strom umwandeln und damit den Strom zur Verfügung stellen, um Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zu zerlegen. Diese beiden Gase benötigt man, um die Brennstoffzelle zu betreiben
)

Die Apparatur

Sie sieht komplizierter aus als sie ist (liegt am unaufgeräumten Lehrertisch!).
Vorteile der Brennstoffzelle

Diese Brennstoffzellen haben gegenüber anderen Energiequellen den Vorteil, kein Kohlenstoffdioxid in die Luft zu pusten und für noch wärmere Sommer zu sorgen. Es entsteht nur Wasser – eigentlich toll! Aber warum macht es dann nicht jeder?

Tja, leider geht bei der Brennstoffzelle noch viel Energie als Wärme verloren, die Brennstoffzelle an sich ist relativ teuer und der Wasserstoff ist ja bekanntlich auch nicht unproblematisch (bitte nicht beim Experimentieren rauchen!). Also muss noch einiges getan werden, damit diese Energiequelle Sinn macht!
Das Experiment klappt, der Motor dreht sich

Nadine, Xiu, Katrin, Eva, Jeanine, Pia, Katharina und Frank freuen sich.

Versuchsanordnung von links nach rechts:


- links Kabel von Solarzelle

-"Twin Towers" = Wasser wird hier in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt

- kleiner Kasten mit Schläuchen und Kabeln = Brennstoffzelle (Batterie)

- Kabel und Propeller = Motor, der mit dem Strom der Brennstoffzelle läuft.

Staunen macht sich in der 11c breit!!!


Dies dachten sich auch das Wirtschaftsministerium Hessen und einige Sponsoren aus der Wirtschaft und verschenkten an hessische Schulen 100 Brennstoffzellen-Experimentierkoffer, damit das Interesse bei den Schülern geweckt werden soll.

Auch die Dreieichschule hat einen solchen Koffer geschenkt bekommen. Im Unterricht wurde er gerade in der Klasse 11c ausgetestet, wo – wie die Bilder zeigen – die Schülerinnen und Schüler staunend dieser relativ neuen Form der Energiegewinnung gegenüberstanden.
Dr. Paul Schlöder, Webteam, 16.12.2004