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Lesetipps:
Außerschulische Lernorte



Mathe hautnah
Die fünften Klassen im Mathematikum Gießen






> Wer, was, wann, wo?
> Bericht: Teil 1
> Faxenbilder
> Mein / Unser Lieblingsexperiment
> Bericht: Teil 2
> Schwebender Ball + Riesenseifenhaut
> Bericht: Teil 3

Wer, was, wann, wo?

Am 15.02.2007 fuhren die rund 160 Schüler der fünften Klassen zusammen mit einigen Paten, einer Mutter und mit den Mathelehrern ins Mathematikum nach Giessen.

Im Erdkundeunterricht war zuvor mit dem Atlas die Fahrt geplant  worden. Die Schülerinnen und Schüler verfolgten den Verlauf der Reiseroute und die dabei zu passierenden Städte und Gebirge. In einigen Klassen war zuvor auch die Geschichte Gießens im Unterricht fachübergreifend behandelt worden - von der ersten Siedlung, über die Verleihung der Stadtrechte, die großen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg bis hin zur Flüchtlingswelle und dem Wiederaufbau in der Nachkriegszeit.
Bericht in drei Teilen
1 Teil 1

weiter zu Teil 2

Unter strahlendem Himmel konnten die Schülerinnen und Schüler in Ihren jeweiligen Klassen und geleitet von Ihrem Lehrer/ihrer Lehrerin nun vor Ort einige Spuren der Entwicklung Gießens (www.tourist-giessen.de) ansehen:

Bei einem kleinen Stadtrundgang wurden das „Elefantenklo“ am Selterstor (eine modere Betonsünde), das alte und das neue Schloss, der Stadtkirchturm und die Synagoge betrachtet. 
Anwendungen
2 Faxenspiegel Faxenspiegel
Faxenspiegel_260 Faxenspiegel_260
Unser Lieblingsexperiment heißt „Faxenspiegel“
3
von: Patricia, Jennifer; Klara, Lisa, Julia und Cynthia (5c)

Bei diesem Experiment haben wir folgendes getan und beachtet:
Wir haben Arme und Beine gehoben und witzige Figuren gemacht. Dadurch sah es so aus, als ob wir schweben würden oder doppelt wären.

Dabei haben wir etwas Interessantes beobachtet:
Man stellte sich nur mit einer Hälfte seines Körpers hin und er wird durch den Spiegel verdoppelt.

Alle Arme und Beine sind achsensymmetrisch.


> Mein Lieblingsexperiment heißt „Faxenspiegel“

Von: Alexander Seipp (5c)


Man muss sich auf ein Podest am Ende des langen Spiegels stellen und sich an einem Griff festhalten (kommt auf das Gleichgewicht an).

Im Faxenspiegel sieht man sein Spiegelbild zur Hälfte. Da nur die Hälfte zu sehen ist kann die Person nun in der Luft schweben oder ähnliche, unmögliche Dinge tun.

Im Spiegel sieht es so aus als würde es mit beiden Hälften des Körpers geschehen. Den Bewegungen sind keine Grenzen gesetzt da man immer einen festen Stand hat, mit der zweiten nicht sichtbaren Hälfte des Körpers.

> Unser Lieblingsexperiment heißt „Faxenspiegel“

Von: Kathrin, Diandra und Yeliz  (5c)


Bei diesem Experiment mussten wir folgendes tun und beobachten:

Wir haben uns so hingestellt, dass wir uns im gegenüberliegendem Spiegel zur Hälfte gesehen haben. Wir mussten beachten, dass man uns wirklich nur zur Hälfte gesehen hat, sonst hätten wir vielleicht zwei Köpfe und mehrere Beine. Das wäre natürlich nicht schlimm.


Dabei haben wir etwas interessantes beobachtet:
Der Spiegel, der an der Seite stand, hat die andere  Hälfte von uns verdoppelt, so dass wir uns wieder ganz gesehen haben. Das hat dazu geführt, dass wir uns einmal ganz dick und einmal dünn gesehen haben.

Skizze zum Faxenspiegel
4 Bericht: Teil 2


weiter zu Teil 3


Bei unserem anschließenden Besuch im Mathematik-Museum probierten alle ganz begeistert die über 100 Exponate aus, machten z.B. Verrenkungen vor dem Faxenspiegel (Fotos oben), bestaunten den schwebenden Ball (Foto unten), schlossen sich selbst in eine Riesen-Seifenblase (Foto unten) ein oder tüftelten an komplizierten Puzzles.


Die Schülerinnen und Schüler beschrieben am Ende des Besuchs mit Arbeitsblättern ihre Lieblingsexperimente, welche sie später im Matheunterricht vorstellten.

Versuche
5 Schwebender Ball
Schwebender Ball
> Riesenseifenhaut Riesenseifenhaut
6 Bericht: Teil 3

Schließlich war allen klar:
Mathematik macht Spaß und ist der Schlüssel zu Erklärung oder Beschreibung ganz unterschiedlicher Phänomene. Es ist also wichtig Mathe zu lernen.

Im Museumsladen versorgten sich viele Kinder anschließend noch mit spannender mathematischer Lektüre zum Knobeln und Staunen.


Zu Hause haben die Kinder Spannendes berichten können und die ersten Familienausflüge nach Gießen sind schon in Planung: Viel Spaß dabei! Stadt und mathematikum sind sicher eine Reise wert!


S. Kaletta, Webteam, 16.3.2007