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Michael U., Klasse 8 b,
nimmt als Kreissieger des Mathematikwettbewerbs am Hessenentscheid teil








> Rahmenbedingungen
> Preisträger
> Im Interview: Michael

Rahmenbedingungen
Bereits im März fand an der Dreieichschule der Kreisentscheid des Mathematikwettbewerbs der 8. Klassen statt. Etwa 60 Schülerinnen und Schüler aus Gymnasien und A-Kursen aus dem ganzen Kreis Offenbach schrieben im Musiksaal der Dreieichschule eine 90-minütige Arbeit. Zeitgleich schrieben Schülerinnen und Schüler aus den Aufgabengruppen B und C (Real- und Hauptschule) an der benachbarten Adolf-Reichwein-Schule ihre Wettbewerbsarbeit.

MichaelMichael Ulitzka (links) aus der Klasse 8 b wurde dabei Kreissieger! Mit einer hervorragenden Arbeit erreichte er den 2. Platz, was ihn für den Hessenentscheid qualifizierte. Michael belegt hessenweit den 14. Rang in der Gruppe der Gymnasiasten. Das hat die Jurysitzung am 25.05.10 ergeben. Das ist absolut hervorragend!

Am 18.05.2010 war es dann so weit: Michael reiste nach Hanau, um sich den Aufgaben der 3. Runde zu stellen. Anschließend fand in den Räumen der Firma ABB die Kreissiegerehrung statt.
Preisträger
Sieger
Michael im Interview

im Interview

J. Semmler:    
Herzlichen Glückwunsch noch einmal zum Kreissieger – auch im Namen des Schulleiters. Wie war dieser Tag für dich?


Michael:
Es war ein besonderer Tag, schließlich sind wir nach Hanau eingeladen worden.
Angefangen hat der Tag an der Lindenauschule in Hanau, wo die Arbeit zur 3. Runde stattgefunden hat. Danach gab es ein Mittagessen und eine Führung bei ABB, bevor es die Urkunden und Preise gab.

J. Semmler:    
Wie du vielleicht weißt, habe ich diese Aufgaben mit erstellt. Wie waren denn diese Aufgaben?


Michael:         
Dass Sie etwas mit den Aufgaben zu tun haben, hat man ja daran gesehen, dass Sie dort auch die Aufsicht führten.

Ich habe mich auf den Internet-Seiten des Mathematik-Wettbewerbs mit Aufgaben aus den vergangenen Jahren versorgt und mich damit vorbereitet (www.mathematik-wettbewerb.de) . Aber die Aufgaben vom Dienstag habe ich als schwerer als in den letzten Jahren empfunden.

J. Semmler:    
Was hast du bearbeitet?

Michael:
Es sind Wahlaufgaben, deshalb habe ich die Wahrscheinlichkeitsrechnung und die Geometrie nicht bearbeitet, weil ich mir nicht sicher war, wie diese zu lösen sind.

Bei den Gleichungen und Ungleichungen konnte ich den größten Teil. Die beiden Aufgaben zur Prozentrechnung habe ich gut gemacht – das waren die Nummern fünf und sechs.



Beipielaufgabe 1:

Im Fußballstadion wurden beim zweiten Spiel 25 % Plätze weniger verkauft als beim ersten. Dadurch stieg die Zahl der freien Plätze um 1000 %.
Berechne den Anteil der verkauften Plätze beim ersten Spiel.


Beispielaufgabe 2:


Am Ende des Jahres 2009 hatte der Turnverein 50 % mehr Mitglieder als der Hockeyclub. Vom Hockeyclub wechselten zum Jahresbeginn 2010 ein Fünftel der Mitglieder zum Turnverein.
Gleichzeitig gewann der Turnverein genauso viele andere neue Mitglieder. Danach hatte der Turnverein 380 Mitglieder.
Wie viele Personen wechselten vom Hockeyclub zum Turnverein?




J. Semmler:    
Bei der Kreissiegerehrung habe ich viele Eltern gesehen ...


Michael:         
... und so war das auch bei mir. Mein Vater hat sich frei genommen und wir hatten sozusagen einen Familienausflug. Natürlich sind meine Eltern so wie ich auch ein wenig stolz über den Erfolg.
                       
Man fühlt sich dann auch nicht so alleine. An der Dreieichschule fühle ich mich schon wohler, da ist alles vertrauter. Einen richtigen Eindruck von der anderen Schule – dafür blieb dann aber keine Zeit.


J. Semmler:    
Wie war es dann bei ABB?


Michael:         
Das Essen war in Ordnung, die Führung mit den Auszubildenden der Firma ABB interessant. Natürlich haben die Wert darauf gelegt auch ihre Berufe zu bewerben. Ich denke aber, dass ich studieren werde. Dennoch waren die Werkshallen mit diesen riesigen Werkstücken und die ausgefeilte Arbeitsteilung sehr interessant.
                       
Bei der Siegerehrung war es etwas langatmig – alle wollten noch reden ...

J. Semmler:    
Ja, z.B. der Schuldezernent und die Schulamtsdirektorin und der Gastgeber und der Sponsor (Hessen-Metall) ...


Michael:         
... und es sind 32 Schulsieger aus vier Kreisen geehrt worden. Irgendwann hatte ich dann meine Urkunde. Die kommt in einen Rahmen und wird aufgehängt.

J. Semmler, zur Information: Von etwa 56000 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sind insgesamt 179 Kreissiegerinnen und Kreissieger an insgesamt fünf Standorten in Hessen geehrt worden.
Als ich im März in deine Klasse kam, hatte ich den Eindruck, deine Mitschülerinnen und Mitschüler freuen sich mit dir. Ebenso hat sich dein Klassenlehrer Herr Krönung gefreut.

Michael:         
Ja, das glaube ich auch. Sie reden aber nicht viel darüber, da hat uns der Schulalltag wieder eingeholt.

J. Semmler:    
Vielen Dank für das Interview.

Aufgeschrieben von Jörg Semmler, 26.05.2010, Webteam