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Lesetipps:
Quarks und so (2): Energie aus dem Nichts
Quarks und so (3): Die singenden Gläser + das magische Lineal

Naturwissenschaften: Übersicht









"Quarks und so" (1):
Die singende Flamme






> Quarks und Co
> Experimente
> Im Interview: Dr. Armbruster und Dr. Leu
> Die singende Flamme
> Erklärung des Experiments
> Warum, wer, wann und wo?
Wer, was, wann, wo?

Die Physik-AG "Quarks und so" von Frau Dr. Armbruster und Herrn Dr. Leu hatte am Freitag, den 23. November 2007 in der zweiten großen Pause, ihren ersten Auftritt auf dem Schulgelände.
Zuschauer
Vor dutzenden interessierter und neugieriger Schüler wurde das doch eher ungesunde Cola einem pädagogischen Zweck zugeführt
.

Experimente
>
Die "treibende" Wirkung von Magnesium (gerne wird auch ein Mentos-Bonbon für den Versuch genommen) zeigt sich deutlich.

Dr. Leu:
"Durch das Magnesium wird das im Cola gelöste CO2 freigesetzt. Es sucht sich seinen Weg aus der Enge der Flasche und entweicht über das Loch im Verschluss. Das Ergebnis ist ein schaumiger Cola-Strahl."

>
Was wollen Sie mit diesen Versuchen in der Pause erreichen?
Dr. Armbruster (links im Bild):
"Wir wollen den Schülern, aber auch den Kollegen und ggf. beim Schulfest auch den Eltern Physik einmal anders präsentieren - auf spielerische Art. Physik kann Spaß machen und das wollen wir zeigen.
Dr. Leu: "Wir wollen auch zeigen, dass Physik uns permanent im Alltag begegnet und dass man Phänomene des Alltags physikalisch erklären kann.
Auf diese Weise wollen wir vermehrtes Interesse an den Naturwissenschaften im allgemeinen und an der Physik im besonderen wecken."

>
Sind noch mehrere solcher "Events" geplant?
Herr Dr.LeuDr. Leu (links im Bild):
"Ja, wir wollen in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder in großen Pausen das ein oder andere Phänomen vorstellen und durch das Experiment die Schüler erreichen."
Dr. Armbruster:
"Sozusagen geht die Physik auch mal hinaus zu den Schülern anstatt die Schüler in den Physiksaal. Das soll aber kein Vergleich mit dem Propheten und dem Berg sein."
Zuschauer
>
Fasziniert Versuch
top
Die singende Flamme
>
Donnerstag, 29.11.2007, Raum 15:

Am 29.11. sollten Geräusche zu hören sein, eine "singende Flamme" war angekündigt.
Ankündigung
Rund 50 Menschen saßen im Physikfachraun und sahen vor sich eine Gruppe von vier Schülern, die eine Apparatur aus zwei Flammen und vier langen Glaszylindern aufgebaut hatten.


Die vier Glaszylinder wurden erhitzt und bei der anschließenden Abkühlung war ein Konzert aus kräftigen Geräuschen zu hören. Man hatte den Eindruck die Luft schien heftig zu vibrieren.

Dann erklärten die Schüler dem fragenden Publikum, wie es zu diesem Phänomen kommen kann. Unterstützt wurden sie von ihren Lehrern.
Singende Flamme
Auf dem Bild sind (von links):
Frau Dr. Armbruster, Physiklehrerin, Richard Papst, Jgst. 5,Diana Händler, Jgst. 5, Carola Ilgen, Jgst. 8, Herr Dr. Leu, Physiklehrer, Amroi Brameyer, Jgst. 5.

Erläuterung
> von Dr. Boris Leu

ExperimentFür die singende Flamme benötigt man ein Glasrohr (ca. 50 cm lang, 4 cm Durchmesser), etwas Drahtgeflecht (beispielsweise aus Kupfer) und eben eine Flamme. Bei uns in der Vorführung haben wir dafür einen Gasbrenner benutzt.


Die durch die Flamme erhitzte Luft strömt durch das Rohr nach oben. Dies allein reicht jedoch nicht, denn solange man das Rohr direkt über den Gasbrenner hält, ertönt kein Ton. Nimmt man die Röhre nun von der Flamme, geschieht Folgendes:

Es steigt weiterhin warme Luft durch das Rohr nach oben, jedoch wird das Drahtgitter ohne die äußere Heizung durch die vorbeiströmende Luft abgekühlt. Die nachfolgende Luft wird dadurch weniger stark aufgewärmt und der Luftstrom abgebremst. Diese anfängliche Störung verstärkt sich und schaukelt sich immer weiter auf, bis in der Röhre eine kräftige und gut hörbare Schwingung entsteht.

Dass die Ursache tatsächlich die aufsteigende Luft ist, sieht man daran, dass der Ton verstummt, wenn man die Röhre waagrecht hält. In dem Fall strömt keine Luft mehr von unten nach oben hindurch und es kann sich keine Schwingung ausbilden. Dreht man das Rohr wieder senkrecht, beginnt der Prozess von Neuem und man hört einen lauten Ton.

Fragen und Antworten
> Warum?
Wer?
Wann und wo?


Warum?

Physik wird von vielen Eltern und Schülern als „schweres“ Fach empfunden und gilt als eines der unbeliebtesten Schulfächer. Wir wollen die Schüler wieder für das Fach begeistern und knüpfen daher an die beliebten Experimentiershows aus dem Fernsehen an.

Wir zeigen verblüffende, spannende und lebensnahe Experimente, die zum Staunen und Experimentieren anregen sollen.
 


Wer?
Die „Quarks und so“ AG wurde zu Beginn des Schuljahres von zwei Lehrkräften im Vorbereitungsdienst (Dr. K. Armbruster, Dr. B. Leu) mit Unterstützung des Fachbereichs Naturwissenschaften der Dreieichschule gegründet. Schüler aller Altersstufen können in der AG Experimente entwickeln, die sich als Demonstrationsexperimente eignen.

Dabei werden Versuche ausgewählt, die mit einfachen Materialien verblüffende physikalische Phänomene zeigen können. Die Schüler präsentieren ihre Experimente selbst.


Wann und Wo?
Die „Physik in der Pause“-Show findet in der großen Pause entweder im Physikhörsaal oder im Pausenhof statt.

Die Information, wann und wo die nächste Pausenshow stattfindet, kann der Homepage der Dreieichschule oder den ausgehängten Plakaten entnommen werden.


Dr. A. Begert, Webteam, 28.11. + 29.11. + 1.12.2007