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Lesetipps:
Quarks und so (1)
Quarks und so (3)

Naturwissenschaften: Übersicht





Quarks und so (2):
Energie aus dem Nichts







> Quarks und Co
> Leuchtstoffröhre
> Energiesparlampe
> Lichterkette
> Peter und Fabio
> Warum, wer, wann und wo?
Wer, was, wann, wo?

Die Physik-AG „Quarks und so" von Frau Dr. Armbruster und Herrn Dr. Leu hatte bereits zum dritten Mal Interessantes für die ganze Schule im Rahmen von "Physik in der Pause" vorbereitet.
Publikum
Diesmal sollte die Ankündigung „Energie aus dem Nichts" dafür sorgen, dass der Physikraum bereits zu Beginn der großen Pause prall gefüllt war. Der fetzige Titel und die vorangegangenen Experimente, wie z.B. die singende Flamme, hatten für ein volles Haus gesorgt.
Leuchtstoffröhre
> Es kann sich sogar um eine defekte Röhre handeln

Eine Leuchtstoffröhre, dabei kann es sich auch um eine defekte Röhre handeln, wird in die Nähe einer Hochspannungsquelle - in unserem Versuch eine „Plasmakugel“ - gebracht und beginnt zu leuchten.
Leuchtstoffröhre
Durch die Luft fließen winzige elektrische Ströme im Bereich von nur wenigen 10-3 (hoch minus drei) Ampere und bringen die Leuchtstoffröhre zum Leuchten.


Der Strom fließt dabei von der Hochspannungsquelle über die Lampe zur Hand des Experimentators und durch seinen Körper in den Boden. So schließt sich der Stromkreis und die Leuchtstoffröhre kann dauerhaft leuchten.

Notwendig ist hierfür, dass die eingesetzte Spannung über der Zündspannung der Leuchtstoffröhre von 600 V liegt.
Wieso leuchtet sie?
Leuchtstoffröhre
Wieso bekommt Carola keinen Stromstoß?
> Ist der Versuch gefährlich?

Nein.

Grund: Für die Auswirkungen auf den menschlichen Körper sind vor allem die elektrischen Ströme wichtig und die sind hier nur sehr gering.

Energiesparlampe
>

Auch hier klappt das Experiment

Auch mit einer Energiesparlampe funktioniert "Energie aus dem Nichts".
Energiesparlampe
Mehr noch.
Beindruckend war die Tatsache, dass unsere Experimentatorin Carola, einen Rhythmus vorgeben kann. Die Seite der zweiteiligen Sparlampe. die sie mit den Finger berührt, beginnt sofort zu leuchten. Man hat fast den Eindruck als würde der Strom der Lampe ein- und ausgeschaltet aber immer nur an einer Seite.

Im Bild oben sieht man, dass der linke Teil der Energiesparlampe aufleuchtet, also genau dort, wo sie berührt wird. Die andere Seite bleibt dunkel.

>
Kann man diesen Versuch auch zu Hause durchführen?

Ja, denn Hochspannung kann man z.B. durch kräftiges Reiben der Lampe mit einer Plastikfolie erzeugen.

Auch hier wird die Lampe kurz aufleuchten und Zuschauer in Staunen versetzen. Noch einfacher geht es, wenn ihr einen Luftballon an euren Haaren reibt- dabei entstehen Spannungen von mehreren 1000 V. Berührt die Leuchtstoffröhre den Ballon zündet sie und leuchtet kurz hell auf.

Lichterkette
> Staunen

Erstaunlicherweise können selbst Lichterketten aus Leuchtdioden zum Leuchten gebracht werden. Ein Effekt, der selbst Physiker noch in Staunen versetzt.

Lichterkette
Für dieses und weitere Experimente findet man Material hier: „Trickkiste – Experimente, wie sich nicht im Physikbuch stehen“ Bayrischer Schulbuch-Verlag, 1994.
Gez.: Dr. Armbruster
> Peter und Fabio

Peter und FabioDie Gäste Peter (links) und Fabio, Jgst. 7, waren erstmals bei „Physik in der Pause" dabei. Sie hatten leider zu spät von den ersten Experimenten erfahren, sonst wären sie bereits dort hingegangen.

Diesmal waren sie ganz früh in den Physikraum gekommen und saßen in der ersten Reihe, um alles gut sehen zu können.


Einfach super und beeindruckend fanden sie anschließend die Experimente. Die zahlreichen Fragen aus dem Publikum heraus, gaben auch ihnen Antworten darauf, wie das alles funktioniert, weshalb die Lichterkette leuchtet und wie Energie fließt. Für „Energie aus dem Nichts" haben beide gerne ihre Pause „geopfert".

Fragen und Antworten
> Warum?
Wer?
Wann und wo?


Warum?

Physik wird von vielen Eltern und Schülern als „schweres“ Fach empfunden und gilt als eines der unbeliebtesten Schulfächer. Wir wollen die Schüler wieder für das Fach begeistern und knüpfen daher an die beliebten Experimentiershows aus dem Fernsehen an.

Wir zeigen verblüffende, spannende und lebensnahe Experimente, die zum Staunen und Experimentieren anregen sollen.
 


Wer?
Die „Quarks und so“ AG wurde zu Beginn des Schuljahres von zwei Lehrkräften im Vorbereitungsdienst (Dr. K. Armbruster, Dr. B. Leu) mit Unterstützung des Fachbereichs Naturwissenschaften der Dreieichschule gegründet. Schüler aller Altersstufen können in der AG Experimente entwickeln, die sich als Demonstrationsexperimente eignen.

Dabei werden Versuche ausgewählt, die mit einfachen Materialien verblüffende physikalische Phänomene zeigen können. Die Schüler präsentieren ihre Experimente selbst.


Wann und Wo?
Die „Physik in der Pause“-Show findet in der großen Pause entweder im Physikhörsaal oder im Pausenhof statt.

Die Information, wann und wo die nächste Pausenshow stattfindet, kann der Homepage der Dreieichschule oder den ausgehängten Plakaten entnommen werden.
Frau Dr. Armbruster, Webteam, 23.12.2007