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Vor 50 Jahren: John F. Kennedy in Hessen

"Vor 50 Jahren: John F. Kennedy in Hessen.
Die Person - der Besuch - das politische Erbe"

Sechs Schüler unserer Schule waren zu dem Workshop eingeladen, der vom U.S.-Generalkonsulat Frankfurt mit Unterstützung durch die Hessische Staatskanzlei und der Villa Kennedy veranstaltet wurde. Fast auf den Tag genau vor 50 Jahren besuchte Kennedy Hessen und Frankfurt und fuhr im offenen Wagen durch die Straße, die später nach ihm benannt wurde.

Der Veranstaltungsort an der
                                               


Im ganzen Haus trifft man auf ihn. (Zum Vergrößern anklicken)

Das Programm des Workshops sah zunächst die Einordnung des Besuchs in den historischen Kontext vor, wobei der Rahmen recht weit vom "heißen" bis weit in den "kalten" Krieg hinein gezogen wurde. Das Referat von Dr. J. Zilien vom Hessischen Hauptarchiv orientierte sich dabei eng an dem Material der Wanderausstellung zum Kennedybesuch.
Aufgrund langjähriger intensiver Kontakte zwischen dem U.S. - Generalkonsulat und der Dreieichschule konnten wir als einzige teilnehmende Schule die doppelte Anzahl an Teilnehmern dieser ganz besonderen Veranstaltung stellen.

Inhaltlicher Höhepunkt der Veranstaltung waren die Erinnerungen, politische und historische Einordnungen und Analysen der Zeitzeugen. Werner Holzer, ehemaliger langjähriger Chefredakteur der Frankfurter Rundschau und profunder Kenner der amerikanischen Politik, rückte das in Teilen idealisierte deutsche Kennedybild etwas gerade. Holzers interessanteste These war, dass es ohne das gesellschaftspolitische Wirken Kennedys heute keinen schwarzen U.S. Präsidenten geben würde. Holzer, der Kennedy mehrfach traf, machte deutlich, dass Kennedy zutiefst von der Gleichheit aller Menschen überzeugt war.
Selbstverständlich durften auch die üblichen Kennedy-Anekdoten nicht fehlen. Holzer erzählte von einem Empfang, an dem er mit seiner Frau teilnahm. Kennedy, der Frau Holzer nicht kannte, erblickte sie, ging auf sie zu, schüttelte ihr die Hand und verschwand. Dass dies bis zum heutigen Tag Gesprächstoff bildet, rundet das Kennedy-Bild ab.


Zeitzeugen. W.Holzer, I.Tüchter (Moderation) und Dr. A. Bockelmann zum Thema: Kennedy und die Deutschen, Kennedy und die Amerikaner.

Der Fernsehjournalist Dr. A. Bockelmann, Sohn des damaligen Frankfurter Oberbürgermeisters und Autor des Films "4 von 1000 Tagen" dokumentiert den Kennedybesuch fürs Fernsehen.


Auditorium

Eine besondere Nachricht für alle politisch Interessierten: Werner Holzer wird voraussichtlich im November als Gast unseren politischen Salon besuchen und seine politischen Betrachtungen und Einschätzungen kundtun. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

WebCo, 29.06.2013