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Schnuppertage an der Dreieichschule





1. Schüler der Albert-Einstein-Schule: > Etwas flau war ihnen schon
> Die Rahmenbedingungen
> Stimmen
> Resumeé
2. Schüler der Adolf-Reichwein-Schule: > Stimmen


Etwas flau war ihnen schon, sagt Mohamed, als sie am 19.11.2007 zur ersten Stunde nicht wie gewöhnlich in die Albert-Einstein-Schule gingen, sondern in der Dreieichschule von der Oberstufenleiterin Frau Horcher-Müller empfangen wurden.
Die Schüler der AES
14 Schüler (oben) waren es, die sich an zwei Tagen ein Bild von einzigen Gymnasium in Langen verschaffen sollten. Diese Ereignis war von den Schulleitungen der beiden Schulen geplant worden und sollte anzwei Tagen erstmals durchgeführt werden.

Frau Horcher-MüllerFrau Fritz, Lehrerin an der Albert-Einstein-Schule, hat die Aufgabe - ebenfalls eine Premiere - für die reibungslose Zusammenarbeit der Schulen zu sorgen. Deshalb bereitete sie die Schüler auf diesen Tag vor und war beim ersten Treffen auch als Stütze und Hilfe anwesend.


Die Oberstufenleiterin, Frau Horcher-Müller (links im Bild), begrüßte die Schüler mit Kopien der Stundenpläne aller elften Klassen. Mit diesen Stundenplänen in der Hand - so die Überlegung - würde jeder Gastschüler stets darüber Bescheid wissen, was wann und wo unterrichtet wird.

Anschließend stellte Frau Horcher-Müller das weitläufige Schulgebäude vor und entließ die Schüler in den Unterricht, den sie in den nächsten Stunden besuchen sollten.


> Albert-Einstein-Schule beschreibt sich so auf ihrer Homepage:
  • Einzugsbereich Langen und Egelsbach.
  • ca. 450 Schülerinnen und Schüler.
  • ca. 40 Lehrinnen und Lehrer.
  • Klassenstärken Ø 25 SchülerInnen.

>
Die Dreieichschule mit den Informationen zu

- In aller Kürze: Zahlen und Fakten zur Dreieichschule
- Schulprofil (z.B. Oberstufe)


  • Einzugsbereich Langen und Egelsbach.
  • ca. 1350 Schülerinnen und Schüler.
  • ca. 105 Lehrinnen und Lehrer.
  • Klassenstärken bis 33 SchülerInnen in den Jgst. 5 bis 10, in der Oberstufe Kurse zwischen 10 und 25.
  • 32 Klassen und 32 Kurse.

>


Stimmen:

Am Ende ihres Zweitagebesuchs an der Dreieichschule zogen die Schüler ihre Resumeés. Mohamed war überrascht, wie einladend die Cafeteria an der DSL ist, echt "cool" fand er sie. Weniger gut gefielen ihm die übervollen Gänge und Treppen, das sei an der Einstein-Schule anders.

Marius meinte, dass er in Englisch etwas gesehen hat, was ihm besonders gut gefallen habe. Dort konnten die Schüler nämlich selbst den Unterricht gestalten und das war richtig interessant.

Schüler im GesprächAuch eine Stunde in Französisch wurde gelobt. Dort, so sagte Duygu, wurde die ganze Zeit Französisch geredet und kein Deutsch. Duygu sagte weiter, dass man so doch prima die Sprache lernen könne, auch wenn sie nicht alles verstanden habe.

Nicht ganz ohne Stolz sagte ein anderer Schüler, dass im PoWi-Unterricht ein Thema behandelt worden sei, das er bereits von seiner Schule kannte und er deshalb auch keinerlei Probleme gehabt habe, dem Unterricht zu folgen.

Überrascht waren einige Schüler über die vollen Klassen, denn "das ist bei uns an der Einstein-Schule anders". So viele Leute in einem Klassenraum, der dazu noch kleiner sei als gewohnt, das habe ihnen nicht gefallen.

In Physik sei es ihnen passiert, dass sie nicht den Unterricht besuchen konnten, da die maximal mögliche Schülerzahl sonst überschritten worden wäre. Diese beschränkt sich z.B. in den Experimentalfächern auf weniger Schüler als im regulären Unterricht.

Helena sagte, dass es interessant ist, was hier am Gymnasium durchgenommen wird. Helena fand es erwähnenswert, dass die Lehrer auf ihre Fragen eingegangen seien und die Schüler sich aktiv am Unterricht beteiligt haben.

Julian hatte zuerst Probleme sich zurechtzufinden, denn die Albert-Einstein-Schule hat nur 500 Schüler, hier sind es fast dreimal soviel. Ein Grundriss in Schülerhand mit den Räumen der Schule hält er für sinnvoll.


> Resumeé:

- Die Schüler fanden es durchweg gut, dass sie die neue Schule beschnuppern konnten. Die Schwellenangst ist weg.

- Informationszuwachs brachte schon die Tatsache, dass man sich umschauen, Klassen- und Fachräume sehen und nutzen konnte.

- Der Unterricht unterschied sich manchmal sehr (Englisch, Französisch) und manchmal wenig (PoWi, Deutsch) von dem, den die Schüler an der Albert-Einstein-Schule genießen. Eine wirkliche Tendenz ist hier nicht zu erkennen.
DSL-Luftbild
- Die Organisation und die Betreuung duch die beiden Schulen wurde meist als gut eingestuft.

- Probleme gab es dann, wenn Schüler den ausgewählten Unterricht nicht besuchen konnten, weil dort z.B. eine Arbeit geschrieben oder spezieller Unterricht (z.B. Versuche) gemacht wurden. Das bedeutete unter Umständen, dass schnell ein Ersatzunterricht gefunden werden musste und dort bereits Schüler der Einstein-Schule sein konnten.

- Abbau von Vorurteilen findet auf alle Fälle statt. "Ich habe geglaubt, die sind total eingebildet" sagte ein Schüler, der seine vorgefasste Meinung aber nicht bestätigt sah.

Er lobte sogar besonders einen Lehrer, der sich besonders viel Zeit für die Einsteinschüler genommen hatte und auf sie eingegangen ist.
>
Insgesamt waren 35 Schüler der Adolf-Reichwein-Schule am 22.11. + 23.11.2007 an der DSL.
Hier ihre Stimmen:

Sarah fand es gut, dass sie die Schule kennen lernen konnte und sie dachte, dass die Schüler der Dreieichschule Vorurteile hätten und sich für etwas "Besseres" halten würden. Diese Befürchtung sah sie nicht bestätigt.

Chris pflichtet Sarah bei.
Auch er geht mit guten Gefühlen. Chris berichtet von seinem Besuch im Musikunterricht. Er hatte seinen Bass mitgebracht und wurde sofort aufgefordert, mitzuspielen. Das machte nicht nur ihm, sondern auch allen anderen Schülern Spaß.

Tim hatte ein schlechteres  Bild der Schule. Sein Eindruck bewahrheitete sich und deckt sich mit dem, was er im Vorfeld gehört hatte.

Auch Anna kannte die Schule nicht und hat ihre Meinung zur Schule zum Positiven geändert.

Neda findet Schnuppertage sehr sinnvoll, da sie einen Enblick in das Schulleben anderer Schüler geben. Des Weiteren fand sie bemerkenswert, dass die Lehrer freundlich waren und alle Fragen beantwortet haben und sie war auch überrascht, dass viele Schüler in der Stunde essen und trinken durften. "Das ist bei uns nicht erlaubt", fügte sie hinzu.

Anastacia findet es toll, dass die Schüler mehr nach ihrer Meinung gefragt werden und sich der Lehrer damit auch im Detail befasst und mehr auf das "Individum Schüler" eingeht.

Daniel hat besonders der Chemie- und Physikunterricht gefallen, in dem es sehr interessant zu Werke ging. Der Unterricht war für ihn gut verständlich.

Janine war davon beeindruckt, dass die Toiletten so sauber waren. "Bei uns gibt es nicht mal Klopapier"!

oben: Die DSL im Luftbild
Florian S., Florian M., Webteam, 21.11. + 27.11.2007