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Lesetipp:
Sport: Übersicht

Kooperation: Schnuppertage


Erste schulübergreifende
Zusammenarbeit im Fach Sport






> Zusammenarbeit
> Einstimmung
> Klassen- und schulübergreifende Zusammenarbeit
> Infobox: Gefängnisball
> Fazit

Die Zusammenarbeit mit der Albert-Einstein-Schule machte in diesem Jahr die Schnuppertage für deren Jahrgangsstufe 10 möglich. Die Albert-Einstein-Schüler hatten - zusammen mit Schülern der Adolf-Reichwein-Schule - die Möglichkeit an jeweils zwei Tagen den Unterricht der Jahrgangsstufe 11 an der Dreieichschule zu besuchen. Die sogenannten Schnuppertage stießen auf reges Interesse und hatten ein überwiegend positives Echo.

Die Zusammenarbeit geht aber weiter.
Dieses Mal stehen das Fach Sport und Schüler der Jahrgangsstufe 5 im Mittelpunkt. Juri Bogdanov, Sportlehrer an beiden Schulen und Tobias Heinze, Sportlehrer an der Dreieichschule, haben sich ein "schul- und klassenübergreifendes" Programm ausgedacht, über das im Folgenden berichtet wird
.

Instruktion
Die Einstimmung in die Stunde geschah durch Herrn Bogdanov mit einem Reaktionsspiel. Hier feuerten sich die Klassen noch untereinander an, denn jede der zwei Klassen wollte den Gewinner dieser kleinen Spiele stellen.

Die Lehrer nutzten dieses Spiel um die Aufmerksamkeit der Schüler zu erlangen und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

> Um eine Gruppenbildung innerhalb der Klassen vorzubeugen, wurden die Schüler von den Lehrkräften in zwei Gruppen eingeteilt.


Durch die so erreichte Vermischung der zwei Klassen startete die eigentliche klassen- und schulübergreifende Zusammenarbeit im Sportunterricht.
Keine Gruppenbildung
> Die Szenen in diesen drei Bildern zeigen die klassenübergreifende Integration und Kooperation der beiden Klassen.

Beim Parteiballspiel (Gefängnisball) ist es zwingend notwendig, dass die Schüler gemeinsam in ihrem Team zusammen spielen. Es entseht während des Spieles eine richtige Wettkampfatmosphäre in der die Klassen nicht mehr existent sind.

Dies war auch das erklärte Ziel dieser Sportstunde und der Kooperation.



Jeder Schüler wollte seine Mannschaft als Sieger des kleinen Spiels sehen. Alle Schüler waren mit großem Eifer dabei und begrüßten die Aktion der Kooperation. Auch die beteiligten Sportlehrer Juri Bogdanov und Tobias Heinze waren zufrieden mit dem Ablauf dieser Premiere in der Zusammenarbeit von Adolf-Reichwein-Schule und Dreieichschule im Sportunterricht.
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> Infobox: „Gefängnisball“

Das Parteiballspiel „Gefängnisball“ ist ähnlich dem Spiel Völkerball. Zwei Mannschaften stehen sich auf einem begrenzten Feld gegenüber und versuchen sich mit mehreren Bällen abzuwerfen. Der Getroffene muss dann in das Gefängnis des gegnerischen Teams.

Dazu sind Weichbodenmatten sehr geeignet. Die Gefangenen können durch ihre eigene Mannschaft wieder befreit werden, indem sie Bälle direkt in das Gefängnis werfen. Diese Bälle sind dann aus der Luft zu fangen. Wer einen Ball fängt ist wieder frei und darf in seine Spielfeldhälfte zurück. Der Ball verbleibt im Feld des Gegners.
Dieses Spiel beinhaltet sowohl individualtaktische sowie auch gruppentaktische Formen. Jeder ist um sich selbst besorgt und versucht nicht abgeworfen zu werden, sondern möglichst viele Gegner in das Gefängnis zu schicken.

Damit aber die Mannschaft möglichst groß bleibt, handelt man mannschaftstreu und verzichtet selbst auf Treffer, um seine Mannschaftskameraden wieder ins Spiel zu holen.  

Alle
Alle Schüler, so das Fazit, haben die gemeinsame Zeit genossen, gelernt zu kooperieren, Bewegung, Emotion und Teambildung über Schulgrenzen hinweg kennengelernt und Vorurteile abgebaut.

Tobias Heinze, Webteam, 1.12. + 5.12.2007