
Grundkurs Q2 von Frau Dzida
Menschen an Orten
Ausgehend von der Annahme, dass Menschen unendlich viel Zeit an Orten verbringen, zu denen sie ein komisches Verhältnis haben, gingen wir zunächst auf eine Fotosafari. Wir verbringen viel Zeit in Bussen, wir kennen oft nicht den Weg, den wir gehen sollen. Wir verbringen viel Zeit allein. Es gibt Orte, an denen wir anderen begegnen. Nutzen wir die Chance?
Grundkurs Q2 von Herrn Huth
Natur, Idylle, eindrucksvolle Farben und Stimmungen, lebendige Porträts – wie in einer fotografischen Momentaufnahme eingefroren und doch so flüchtig: Der Impressionismus gehört wohl zu den beliebtesten Kunstrichtungen, wenn man Schülerinnen und Schüler befragt. Die Seerosenbilder mit der japanischen Brücke von Claude Monet sind vielen bekannt und man begegnet ihnen häufiger im Alltag.
Doch wie steht es um die Werke von Berthe Morisot? Sie war eine der wenigen Frauen im Kreis der überwiegend männlichen Impressionisten. Doch nicht dieses Alleinstellungsmerkmal macht sie so besonders - ihre lebendigen Bilder sind Zeugnisse ihres Lebens, ihrer Gefühle und Sehnsüchte und eröffnen intime Einblicke in ihre Welt.
Ausgehend von der Begegnung mit der Kunst von Berthe Morisot und weiteren Impressionisten, wie Gustave Caillebotte, hatten die Schülerinnen und Schüler meines Grundkurses die Aufgabe, selbst impressionistisch auf Leinwand zu malen. Dabei konnten sie zwischen einem „Stimmungsbild des Lieblingsortes“ und der „Darstellung eines flüchtigen Alltagsmoments“ wählen. Die Merkmale des Impressionismus sollten dabei berücksichtigt werden, wobei zugleich eine zeitgemäße Interpretation der Stilrichtung möglich war.
Leistungskurs Q2 von Frau Dreisbach
Liebe Gaste, herzlich willkommen zu unserer heutigen Vernissage.
Wir sind zwei Schülerinnen eines Kunstleistungskurses und durften Leinwände zum Thema „Intimität" gestalten. Im Rahmen unseres Kunstunterrichts haben wir uns intensiv mit diesem Thema beschäftigt und unterschiedliche Herangehensweisen an die Werke entwickelt. Zu Beginn schauten wir uns gemeinsam die Bilder des Künstlers Edward Hopper an. Seine Werke wirken oft still, distanziert und einsam, und die Menschen erscheinen häufig voneinander getrennt.
Frau Dreisbach gab uns anschließend die Aufgabe, uns von Hopper inspirieren zu lassen und die gegenteilige Gefühlslage auf die Leinwand zu bringen. Wir sollten Nähe, Verbundenheit und persönliche Momente darstellen. So entstanden viele unterschiedliche
Werke, die das Thema Intimität auf ganz eigene Weise interpretieren. Die Erarbeitung im Unterricht hat uns viel Spaß gemacht, weil wir unsere Ideen frei umsetzen konnten. Während des Malens entstanden durch den Austausch im Kurs immer neue Inspirationen und kreative Gedanken. Besonders spannend war es zu sehen, wie verschieden die Ergebnisse trotz desselben Themas geworden sind.
Heute sind wir stolz darauf, unsere Werke präsentieren zu können. In jeder Leinwand steckt Kreativität, Zeit, viel Arbeit und vor allem ein persönlicher Gedanke.
Ein besonderer Dank geht an Frau Dreisbach, die uns während des gesamten Projektsbegleitet, unterstützt und geleitet hat. Wir wünschen Ihnen nun viel Freude beim Anschauen unserer Ausstellung und bedanken uns herzlich für Ihr Kommen.
Leistungskurs Q2 von Herrn Jung
Im Kunst-Leistungskurs beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Innen und Außen“ in der Malerei. Ausgangspunkt waren Werke von Gustave Caillebotte und Edward Hopper, die auf unterschiedliche Weise Räume, Fensterblicke und die Beziehung zwischen Mensch und Umgebung thematisieren.
Im Unterricht untersuchten die Schülerinnen und Schüler, wie Architektur, Licht, Perspektive und Bildkomposition Stimmungen erzeugen und Gefühle wie Nähe, Distanz, Einsamkeit oder Beobachtung vermitteln können. Aufbauend auf der Analyse entwickelten sie eigene malerische Arbeiten, in denen persönliche Sichtweisen auf Innen- und Außenräume sichtbar werden.
Die entstandenen Werke verbinden Beobachtung und Interpretation und zeigen, wie Malerei alltägliche Situationen in atmosphärische Bildwelten verwandeln kann.
Leistungskurs Q4 von Frau Dzida
Zwischen Zufall und Kontrolle
Ist es eine gute Idee, etwas ohne Plan zu beginnen? Wie behalte ich die Kontrolle, wenn etwas Unerwartetes passiert? Darf ich den Zufall alles entscheiden lassen? Hilft mir jetzt mein Schulwissen? Kann ich alles kontrollieren? Muss mir mein Bild zuerst im Traum erschienen sein? Bin ich spontan oder eher nachdenklich? Würde ich mich trauen zu malen, wenn ich wüsste, dass Bilder immer gelingen? Diktiert mir meine innere Stimme den nächsten Pinselstrich? Tausend Fragen an die Malerei. Tausend Fragen an das Leben.




















































