Romfahrt 2026

Wie jedes Jahr ging es für die 11. und 9. Klasse wieder nach Rom! Mit 40 Schülerinnen und Schülern, zwei Lehrerinnen und ganz viel „Limonade“ machten wir uns auf die anstrengende Reise ins antike Rom. Trotz der kurzzeitigen Duolingo-Lerneinheit mussten wir uns mit Englisch zufriedengeben, da wir zwar fünf Jahre Latein gelernt hatten, aber nicht weiter als „Scusi“ kamen.

Die selbst eingerichtete Sauna, auch Metro genannt, kostete uns gleich am ersten Tag einen Schüler (er kam heil zurück). Nachdem wir das Kolosseum aufgrund technischer Probleme rückwärts betrachtet hatten, drehten wir im Forum Romanum jeden Stein einzeln um, sodass wir die architektonischen Künste der Antike aus jedem Winkel begreifen konnten (Steine, Marmor und noch ein paar mehr Steine).

Mit zu vielen Schritten wurde die italienische Pizza, die unser Mittagessen verschönerte, sofort wieder abtrainiert. Am Abend waren die Füße wund, die Müdigkeit groß, doch trotzdem versammelte man sich auf den Terrassen und genoss gemeinsam italienische Nutella mit Keksen, da das Abendessen zu wünschen übrig ließ.

Die Woche schritt mit weiteren Sehenswürdigkeiten voran (ein paar mehr Steine wurden inspiziert), und wir bekamen einen guten Ausblick über die Metropole. Wenn der AudioGuide noch geladen war, konnte man den von Schülerinnen und Schülern gestalteten Führungen lauschen und so das eigene Wissen ein wenig erweitern. Nachdem wir nebenbei den Papst begrüßt hatten, bewunderten wir die zahlreichen Vasen im Vatikan, die Frau Hensel bis ins Detail erklären konnte. Highlight waren neben der imposanten Sixtinischen Kapelle auch die Schweizer Garde, die uns im Vergleich zur restlichen Security herzlich begrüßten.

Zwischen Ostia Antica, den Caracalla-Thermen und dem Kapitol verbrannten wir uns nicht nur ordentlich den Nacken, sondern futterten uns ebenfalls durch die italienische Küche. Und wenn die Zeit reichte, wurde das ein oder andere Eis natürlich nicht ausgelassen.

Nachdem wir am letzten Tag selbst auf Erkundungstour gehen durften, scheiterte der Heimweg beinahe an den öffentlichen Verkehrsmitteln, die uns ein wenig an die Bahn zu Hause erinnerten. 70 Euro und eine Nahtoderfahrung später schafften es auch die Letzten mit dem Taxi zum Flughafen. Zwar wurden jegliche Verkehrsregeln missachtet, doch wir kamen alle in einem Stück wieder in Deutschland an.

Lasst euch zum Abschluss sagen: Alle Wege führen nach Rom – und wir werden wiederkommen!

Von Nika, Jorina, Julia, Lina