Pausentheater zu gesellschaftspolitischen Themen

Populismus am Beispiel von Trumps Leugnung des Klimawandels

In den letzten sechs Wochen haben sich 43 Schülerinnen und Schüler der Q1 im Rahmen eines Unterrichtsprojekts im Darstellenden Spiel mit gesellschaftspolitischen Themen ihrer Wahl auseinander gesetzt.
In sechs Kleingruppen haben sie recherchiert und Szenen entwickelt, die in der Woche vom 16.-20.9.19 in den großen Pausen auf dem Schulhof und im Atrium präsentiert wurden.
Da diese Projekte im Rahmen des „Jungen Kultursommers“ gefördert wurden, verfügten die Gruppen über ein kleines Budget, mit dem sie Material für ihre Projekte finanzieren konnten. Dank dieser Förderung kamen viele ausdrucksstarke Präsentationen zustande die von der Schulgemeinde interessiert verfolgt wurden.

Die Gruppen hatten sich für die folgenden Themen entschieden:

  1. Gleichstellung der Geschlechter am Beispiel des Jubiläums des Frauenwahlrecht
  2. Populismus am Beispiel von Trumps Leugnung des Klimawandels
  3. Seenotrettung und die Haltung europäischer Politiker
  4. Rassismus am Beispiel von Ungleichbehandlung bei der Jobsuche
  5. Plastikmüll und der Aufruf zum eigenen Handeln
  6. Zustand der medizinischen Versorgung am Beispiel zweier unterschiedlicher Operationen

    Die Präsentation in den Pausen inmitten von Schülerinnen und Schülern war für die Gruppen eine große Herausforderung und eine tolle Erfahrung. In der Feedbackrunde zu dieser Art des Arbeitens haben die Jugendlichen ausschließlich positive Rückmeldungen gegeben. Sie haben es sehr geschätzt, dass sie sich ihre eigenen Themen wählen konnten, ein Budget zur Verfügung hatten und in einem so außergewöhnlichen Rahmen präsentieren konnten. Sie haben sehr verantwortungsbewusst gearbeitet und alle Projekte gut vorbereitet. Außerdem haben sie fast alle Pausen für die Präsentationen „geopfert“, da bei den meisten Projekten alle Kursteilnehmer mitwirken mussten.

Postdramatische Intervensionen Galerie